Fußball: Lakis hat Ailton noch nicht abgeschrieben
zuletzt aktualisiert: 13.11.2009Der Mann heißt eigentlich Agissilaos Kourkoudialos. Aber damit kann er selber nicht viel anfangen. Er lässt sich lieber nur "Lakis" nennen. So heißt das Unternehmens-Konsortium des Griechen ("Lakis-Group"), und unter diesem Pseudonym lässt es der Immobilien-Mogul auch als KFC-Vorsitzender gerne Krachen.
Geld, so scheint es, spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Jedenfalls möchte er den KFC schnellstmöglich in die Dritte Liga hieven, und dabei scheut er weder großen Investitionen noch große Namen. Der brasilianische Kugelblitz Ailton geisterte als prominentester möglicher Neuzugang durch die Gerüchteküche, und noch am vergangenen Wochenende erklärte Lakis, der aktuell in China bei Chongqing Lifan kickende Torjäger stehe nach wie vor ganz oben auf seiner Einkaufsliste: "Ich bin immer noch überzeugt, dass es klappt." Überhaupt, sagte Lakis der Rheinischen Post in Krefeld, werde "im November noch Einiges passieren": "Wir werden uns schon noch ein absolutes Dream-Team zusammen stellen."
Zu dem, so heißt es, könnten der kroatische Ex-Nationalspieler Boris Zivkovic (u. a. VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen), Lars Weissenfeldt (FSV Frankfurt) und Bastian Pinske (Rot-Weiß Erfurt) gehören. Und auch einen 22-jährigen Brasilianer, angeblich mit 50 Einsätzen für die Junioren-Nationalmannschaft, will Lakis an der Angel haben.
Läuft nicht alles wie gewünscht, ist der Vorsitzende ebenfalls ein Mann der Tat. Trainer Uwe Weidemann wurde bereits im September der Stuhl vor die Tür gesetzt, obwohl die Mannschaft unter seiner Regie nur einmal verloren hatte – am ersten Spieltag in Wuppertal (2:3). Seither coacht der Sportliche Leiter Wolfgang Maes den aktuellen Tabellenvierten. Übrigens gemeinsam mit einem ehemaligen Remscheider: Ralf Kessen trug zu Zweitliga-Zeiten (Saison 1991/92) noch das FCR-Trikot, als es noch auf gehobenem Niveau gegen Uerdingen ging.
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