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Leichtathletik: Lauferlebnis der besonderen Art

VON MICHAEL IN'T ZANDT - zuletzt aktualisiert: 01.11.2011

Leichtathletik (RP). Die elfte Auflage des Röntgenlaufs ist Geschichte. Sportamtsleiter Bernd Fiedler hat das Spektakel laufend erlebt. Der Mit-Organisator lief den Ultra-Marathon und war von der Atmosphäre begeistert: Fiedler: "Remscheid hat den Röntgenlauf angenommen."

Das große Bewegen: 3500 Starter waren bei der elften Auflage des Röntgenlaufs unterwegs. An den Verpflegungsstationen gab es für die Teilnehmer nicht nur Getränke, sondern auch aufmunternden Applaus.  Foto:  Hertgen
Das große Bewegen: 3500 Starter waren bei der elften Auflage des Röntgenlaufs unterwegs. An den Verpflegungsstationen gab es für die Teilnehmer nicht nur Getränke, sondern auch aufmunternden Applaus. Foto: Hertgen

Die elfte Auflage des Röntgenslaufs ist Geschichte. Bei nahezu idealen Bedingungen gingen am Sonntag 3500 Teilnehmer an den Start. Ein neuer Streckenrekord im Halbmarathon von Lokalmatador Daniel Schmidt, der seinen fünften Sieg in Serie feierte, war einer der vielen Höhepunkte einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Sportamtsleiter und Mit-Organisator Bernd Fiedler entspannte sich am Tag nach dem Lauf-Spektakel mit einem ausgedehnten Spaziergang. Gelaufen war er genug. Fiedler hatte den Ultra-Marathon in Angriff genommen und so den Röntgenlauf auf 63,3 Kilometern hautnah erlebt.

"Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es war eine schöne Stimmung an der Strecke, an den Verpflegungsstationen und im Ziel", resümierte der Sportamtsleiter, der zudem den Eindruck hatte, dass viel mehr Zuschauer als in den Jahren zuvor die Strecke säumten. "Remscheid hat den Röntgenlauf angenommen", glaubt Fiedler, der zuletzt 2004 den "Ultra" gelaufen war. Nach 6.42:58 Stunden hatte er am Sonntag das Ziel erreicht. Eigentlich wäre er schneller unterwegs gewesen. Doch unterwegs habe er "15 bis 20 Minuten" sich mit den Leuten unterhalten.

Info

Grande auf Platz zwei

Bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft der Ärzte belegte Bastian Grande vom LSV Tri-Team, für den eine Zeit von 3.58:39 Stunden notiert wurde, den zweiten Platz hinter dem Sieger Dr. Robert Gosselin (3.47:37 Sunden). Für Grande war es allerdings nur ein Etappenziel bei seinem Lauf über die Ultra-Marathon-Distanz, die er in 6.28:44 Stunden bewältigte. Auf Platz acht beim Ärzte-Marathon landete Jens Brücher aus Radevormwald.

Orga-Team unterwegs

Fiedler war allerdings nicht der einzige aus dem Organisations-Team, der laufend unterwegs war. Auch Peter Ickert, Geschäftsführer des ausrichtenden Röntgen Sport Clubs, bewältigte den Ultra-Marathon. Auf der Strecke waren beispielsweise zudem Christian Johannsen, Martin Logemann sowie Frank Grittner.

"Es war eine tolle Veranstaltung", meinte Fiedler. "Alle, die involviert waren, waren mit ganzem Herzen und Begeisterung dabei", bedankte sich der Sportamtsleiter noch einmal bei den vielen Mitstreitern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Auch die Reaktionen der der Aktiven waren durchweg positiv, wenngleich es auch ein wenig Kritik gab. Dabei ging es nur um Kleinigkeiten. Beispielsweise, warum nach dem Halbmarathon-Ziel nicht jeder weitere Kilometer einzeln ausgewiesen war. "Wir haben alle fünf Kilometer einen Basaltstein gesetzt", sagt Fiedler. Das sei bei einem Landschaftslauf ohnehin sinnvoller.

Absperrgitter verschwunden

Einen triftigen Grund sich zu ärgern hatte Fiedler dennoch. Bei Kilometer 40 waren im Bereich der Wermelskirchener Straße fünf Absperrgitter verschwunden. "Die müssen zwischen dem Aufbautag am Donnerstag und Samstag, als wir die Strecke abgenommen haben, entwendet worden sein", mutmaßt Fiedler.

Nach einer kurzen Verschnaufpause beginnen schon bald die Planungen für den Röntgenlauf 2012. "Ende November, spätestens Anfang Dezember", sagt der Sportamtsleiter. Denn dann muss die Ausschreibung für die zwölfte Auflage des Lauf-Spektakels in trockenen Tüchern sein.

Quelle: RP


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