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Radsport: Letzte Tour geht in die Geschichte ein

zuletzt aktualisiert: 09.02.2012

Radsport (RP). Der 20. Eifelmarathon des RV Adler Lüttringhausen wird in die Geschichte eingehen. Einerseits, weil es der vorerst Letzte seiner Art war. Andererseits, weil sich hinterher alle Teilnehmer einig waren, dies sei die härteste, aber auch die schönste Fahrt gewesen. Ein würdiger Abschluss also für die von Willi Kaiser stets liebevoll organisierte Tour.

19 furchtlose Teilnehmer starteten um fünf Uhr morgens bei klirrenden 13 Grad unter dem Gefrierpunkt vom Lenneper Bahnhof aus. Hauptgegner waren Kälte und Flüssigkeitsmangel, denn jedes Getränk gefror unterwegs – auch die im Rucksack oder am Körper.

Gegen die Kälte hatte zwar jeder Fahrer sein persönliches Rezept, trotzdem zehrten die äußeren Bedingungen an den Kraftreserven. Vier Sportler zollten dem Tribut und stiegen in einen Begleitwagen. Der Rest der Belegschaft erreichte gegen 19.30 Uhr und nach elf Stunden reiner Fahrtzeit das Ziel in Michelbach.

Fünf Fahrern, darunter dem Adler-Vorsitzenden Dr. Stefan Schumann, reichten die Strapazen aber noch nicht. Sie fuhren am nächsten Tag mit dem Rad zurück nach Remscheid. Die anderen nutzten den Rücktransport im beheizten Auto.

Nicht nur Willi Kaiser, der als der Einziger den Eifelmarathon 20-mal organisiert und selbst gefahren ist, war zufrieden mit der Abschiedsvorstellung. Warum er nicht noch bis zum 25. Jubiläum weitermachen will, begründet Kaiser so: "Ich werde im nächsten Jahr 60 Jahre alt. Neben dem organisatorischen Aufwand stoße ich vor allem bei den sportlichen Herausforderungen mittlerweile an meine Grenzen. Das hat mich dazu bewogen, mit dem 20. Eifelmarathon aufzuhören."

Quelle: RP


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