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Handball: Letztes Panther-Aufgebot

zuletzt aktualisiert: 15.03.2010

45 Minuten reichten Kraft und Konzentration, dann musste der Aufsteiger den TuS Spenge beim 20:28 ziehen lassen. Für die Gastgeber spielte der 43-jährige Uwe Opitz. Im Kader stand auch Julius Hallmann aus dem Bezirksliga-Kader.

Bergische Panther – TuS Spenge 20:28 (8:9) – Die Zählweise hat etwas Bedrückendes: Gestern kassierten die Panther ihre fünfte Niederlage in Folge. Zudem wollten am gestrigen Abend nur noch knapp 100 Zuschauer in der Hilgener Max-Siebold-Halle den Beginn der Abschiedstournee aus der Regionalliga sehen. Schließlich hat man sich beim Aufsteiger längst mit den unerfreulichen Umstand vertraut gemacht, in der kommenden Saison wieder Oberliga-Handball spielen zu müssen.

Opitz reaktiviert

So traf das Team gestern allerdings über weite Strecken der Begegnung nicht auf. Im Gegenteil: Die Verlegenheitsmannschaft, für die die Panther sogar den bereits 43-jährigen (!) Uwe Opitz reaktivierten, der fast 50 Minuten auf der Platte stand und seine Sache ordentlich machte, und zu deren Kader für den Fall der Fälle auch Julius Hallmann gehörte, sonst Bestandteil der fünften Mannschaft (!) , verkaufte sich über weite Strecken teuer. "Moral und Wille haben gestimmt. Auch in weiten Teilen die Leistung . Leider fehlte es uns letztlich an der Kraft", urteilte Panther-Trainer Norbert Bothe nach dem Spielende.

In der ersten Hälfte spielten die Gastgeber mit dem Gegner aus Westfalen auf Augenhöhe. 5:5 hieß es nach 13 Minuten, auch das 8:9 zur Pause war für die Panther fast schon so etwas wie ein Ritterschlag. Auch nach 40 Minuten war noch keine Entscheidung gefallen, beim 13:15 (40.) schnüffelten die Hausherren an einer Überraschung. Vor allem der starke Keeper Roland Mainka und eine kompromisslose 6:0-Deckung sorgten dafür, während der Angriff gegen die 3:2:1-Abwehr der Spenger zu wenig Mittel fand. Einzig Rückraumspieler Tim Menzlaff mit satten neun Treffern fand Lücken, der Rest war Schweigen.

Beim 14:18 (43.) nahm Norbert Bothe noch einmal eine Auszeit. Aber dann machte sich eben der Kräfteverschleiß im Panther-Mini-Kader bemerkbar. Kraft und Kondition ließen spürbar nach, und spätestens beim 17:23 nach 53 Minuten war die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen.

Und doch: So lange die Panther unverdrossen weiterkämpfen, werden sie ihre Anhänger nicht enttäuschen. Auch nicht mit weiteren Niederlagen.

Quelle: RP

 
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