LG will Lücken schließen
VON GERHARD PICK - zuletzt aktualisiert: 23.11.2009Die LG Remscheid feiert ihren Jahresabschluss und blickt dabei nicht nur zurück. Auch die Zukunft ist nach dem Ausstieg von Ulrike und Wolfgang Eichler sowie dem Weggang einiger Sportler ein wichtiges Thema.
Der neue Vorstand
Den neuen Vorstand der LG Remscheid bilden Sasha Rotondi, Frank Zickler, Beate Döring, Britta Gottschalk, Stefan Garweg.
Vorsitzender des LG-Fördervereins ist Roger Hardt. Sibylle Huckenbeck ist 2. Vorsitzende, Beate Döring Kassiererin.
Am Wochenende feierte die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Remscheid ihren Jahresabschluss im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hasten. Mit der ausführlichen Würdigung der im ablaufenden Jahr gezeigten Leistungen, mit Buffet und großer Tombola. Und wie immer mit Vertretern der Trägervereine, mit vielen Eltern und vor allem Aktiven.
Die Aktiven wurden zunächst in Gruppen mitsamt ihrer Trainerinnen und Trainer auf die Bühne gebeten, damit Roger Hardt, Vorsitzender des LG-Fördervereins, die "Stars" präsentieren konnte. Die Kleinen zuerst, am Ende die A-Jugendlichen und Erwachsenen, einschließlich des Trios Wladasch, Eichler, Goudefroy, das sich über 3x800m für die deutschen Meisterschaften qualifizierte. Ein seit Jahren bewährter Ablauf, den man gerne beibehielt, auch wenn Wolfgang und Ulrike Eichler in der Reihe der Trainer Sabine Hardt und Anneke Goudefroy, Manfred Ebert, Ina Gerweg und Dieter Dylong fehlten.
Schötz und Meisterernst weg
"Warum sollen wir Bewährtes ändern?" Rhetorische Frage von Stefan Garweg, Mitglied des neuen LG-Vorstands. Beibehalten will man auch das leistungsbezogene LG-Konzept. Dass dazu ein weiterer Trainer nötig ist, verschweigt man nicht und hofft, die Lücke schließen zu können. Ähnlich sieht es bei den Aktiven aus. Einige verließen die LG oder werden sie in den nächsten Tagen verlassen. Wie zum Beispiel Sarah Schötz, die in diesem Jahr im Speerwurf und Kugelstoßen LG-Rekorde aufstellte. "Schade, dass sie hier aufhört", findet Günther Schmidt. Aber er kann verstehen, dass die Chance, beim benachbarten Sport-Riesen Bayer Leverkusen gefördert zu werden, verlockend ist. Auch Semjon Meisterernst verlässt die LG. Er wird am 1. Januar im Sportinternat Wattenscheid anfangen. "Aber der Nachwuchs kommt", ist Schmidt optimistisch. Nicht nur, was seinen Bereich der Werfer angeht.
Als "letztes noch übrig gebliebenes Gründungsmitglied" und engagierter Förderer hat er die gesamte LG im Blick. Die revanchierte sich an diesem Abend, indem sie ihn für sein besonderes Engagement ehrte, insbesondere für seinen "Werfer-Container" im Stadion, in dem die für das Training nötigen Utensilien untergebracht sind. Davon profitiert beispielsweise auch Christian Czaja, der diesem Jahr Deutscher Vize-Meister im Steinstoßen wurde.
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