Tischtennis: Lokalmatadore chancenlos
zuletzt aktualisiert: 05.05.2009Lokalmatadore hatten keine Chance beim 39. Kolping-Tischtennis-Turnier in der Sporthalle Lüttringhausen. Der Grund ist einfach: Der Tischtennis-Nachwuchs vor Ort besitzt nicht die nötige Spielstärke, um gegen die zum Teil wirklich starke Konkurrenz aus allen Teilen des Landes mithalten zu können. Schließlich werden die Ergebnisse des traditionsreichen Kolping-Turniers für den "Jugend-Grand-Prix" gezählt, was der Veranstaltung einen zusätzlichen Anreiz verleiht.
Deshalb bleiben wohl auch die Teilnehmerzahlen konstant und erreichen mit etwa 115 Meldungen die Kapazitätsgrenzen. Schließlich versuchen die Veranstalter mit Kolping-Chef Pillmann an der Spitze, den Jugendlichen mit Hilfe von Gruppenspielen anstelle des K.o.-Systems wenigstens mehr als einen Auftritt an einer der 14 Platten zu ermöglichen.
Bei 35 A-Schülern und 37 Jugendlichen, 24 B-Schülern und 14 Mädchen sowie B- und A-Schülerinnen keine leichte Aufgabe, zumal einige der zuvor gemeldeten Nachwuchs-Asse nicht erschienen, dafür aber andere sich nachträglich anmeldeten und damit neue Planungen nötig machten. So war es kein Wunder, dass auch dieses Turnier erst spät nach 18 Uhr beendet wurde. Ein Lokalmatador schaffte es am Ende dennoch aufs Treppchen. Phil Karthaus vom Remscheider TV landete den Schülern B im Einzel auf dem dritten Platz.
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