Handball: macht es unnötig spannend
zuletzt aktualisiert: 21.09.2009Verbandsliga, Herren: HSG Radevormwald/Herbeck – TuS Lintorf 26:25 (15:10) – Zufrieden war Radevormwalds Trainer Guido Hugo beim ersten Heimspiel der Saison nur mit dem Ergebnis und der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. "Direkt nach der Pause hätten wir auf 18:10 wegziehen müssen", monierte Hugo, dass sein Team nicht schon früh für klare Verhältnisse sorgte. Stattdessen entwickelte sich – völlig unnötig aus Sicht der HSG – eine wahre Zitterpartie.
Die beiden ersten Treffer blieben "Geburtstagskind" Christian "Teddy" Ante, der 24 Jahre alt wurde, vorbehalten. Wenngleich die Gäste aus Lintorf ersatzgeschwächt antraten (beispielsweise ohne die Brüder Daniel und Philipp Hattig), ließen sie sich auch nach einem Zwischenspurt der HSG auf 10:6 (16.) nicht abschütteln, sondern kamen wieder bis auf 10:11 (23.) heran. Als die Hausherren den Vorsprung bis zur Pause auf 15:10 ausbauten, schien es nur noch eine Frage der Höhe des Sieges zu sein.
Doch es kam alles anders. Anstatt ihren Vorsprung auszubauen, bauten die Hugo-Schützlinge den Gegner durch vergebene Chancen und Fehler in der Abwehr auf. Lintorf witterte Morgenluft, während die Radevormwalder immer nervöser agierten. Ab dem 16:15 (40.) war es ein offener Schlagabtausch. Auch die Gangart der beiden Abwehrreihen wurde härter, doch der Unparteiische Karsten Kolk, der die Partie alleine leitete, hatte alles im Griff und übersah auch nicht die rüden Attacken von Yannick Koch (44.) und Lintorfs Sebastian Schmitz (50.), die er jeweils mit "Rot"vom Platz schickte. In der hart umkämpften Schlussphase zog die HSG auf 26:23 davon, doch erst als der letzte Wurf der Lintorfer geblockt wurde, stand der erste Heimsieg der Radevormwalder fest.
HSG-Tore: Huckenbeck (6), Trufan (5), Wiche (4), Urspruch (3), Frank, Ante (je 2), Bangert (2/1), Paas, Zapf (je 1).
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