Handball: Mini-Kader braucht gutes Sitzfleisch
zuletzt aktualisiert: 31.03.2007Wenn die Regionalliga-Handballerinnen morgen zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SG Knetterheide-Schötmar (Anpfiff: 17 Uhr) aufbrechen, dann muss die Mannschaft als erstes gutes Sitzfleisch beweisen. Denn stolze 170 Kilometer sind es bis zum Schulzentrum Aspe in Bad Salzuflen, wo die SG ihre Heimspiele austrägt.
„So ist das eben, wenn man Regionalliga spielt“, trägt Trainer Jörg Freund die lange Anfahrt mit Fassung: „Wenn wir in die Zweite Liga wollen, werden die Strecken ja auch nicht kürzer.“ Aber dafür hoffentlich der Kader größer, denn im Mannschaftsbus (Abfahrt: 13.30 Uhr, Neuenkamp; für Fans sind noch Plätze frei) wird sich das Häuflein der Aufrechten der HGR wohl etwas verloren vorkommen. Schließlich fehlt neben Katharina Ten Cate und Anna Krajnik morgen auch Nicole Offermann (private Gründe). Ob Sabine Nückel rechtzeitig von ihrer Studienfahrt zurück ist, weiß Freund noch nicht. Und dass Caro Fisch am Wochenende nach Marburg umzieht, fördert die Leistungsfähigkeit sicher auch nicht.
Trotz aller Probleme lässt sich der Coach die Laune aber nicht verderben: „Die Stimmung bei uns ist gut, wir werden die Sache ganz locker angehen.“ Allerdings nicht ohne Ehrgeiz: „Natürlich versuchen wir zu gewinnen, aber das wird schwer. Mit dem Heimvorteil im Rücken und größeren personellen Alternativen ist die SG sicher favorisiert.“ Zumal Freund nicht erst seit der 29:31-Hinspielniederlage viel von den Gastgeberinnen hält: „Das ist eine richtig gute, kampfstarke Truppe mit vielen Fans und hervorragenden Spielerinnen wie Lena Kampmann oder Encel Murad. Das wird eine harte Nuss, aber ich freu’ mich aufs Spiel.“
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