Handball: Oster-Überraschung
VON HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 24.03.2007Dass auch Larissa Heil der HGR-Damen verlässt, bringt die Verantwortlichen vor dem heutigen Heimspiel gegen Leverkusen nicht aus der Fassung. Im Gegenteil: Zu Ostern soll der Kader für die neue Saison stehen.
Nächste hohe Hürde: Nach der knappen Niederlage in Kempen bekommen es die Regionalliga-Damen der HG Remscheid heute (17.15 Uhr) in Neuenkamp mit Bayer Leverkusen II zu tun. Die Gäste rangieren derzeit auf Platz zwei der Tabelle, sind die angriffslustigste Mannschaft der Liga und steuerten im Hinspiel (37:37) ihren Teil zum bislang torreichsten Saisonspiel der Liga bei. „Das wird mit Sicherheit eine attraktive Partie, bei der wir auch auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer hoffen“, sagt Trainer Jörg Freund: „Das hätte sich die Mannschaft in jedem Fall verdient.“
Derzeit haben es die HGR-Verantwortlichen aber nicht nur mit dem Liga-Alltag zu tun, sondern nicht zuletzt mit der Planung für die neue Saison. Sicher ist inzwischen, dass Larissa Heil dann nicht mehr für die HGR spielt. „Unsere Vorstellungen deckten sich nicht mehr, sie wird wohl zu einem Liga-Konkurrenten wechseln“, teilte Manager Heinz Weger mit.
Der Umstand, dass neben Sabine Nückel und Caro Fisch nun eine weitere Spielerin der ersten „Sechs“ die HGR verlässt, macht Weger aber nicht unruhig. „Wir werden das kompensieren“, sagt er gelassen: „Es gibt zwar noch keine definitiven Zusagen sondern nur sehr gute Gespräche. Aber um die Oster-Feiertage herum werden wir den neuen Kader beisammen haben.“
Ähnlich sieht Jörg Freund die Lage, der zudem darauf verweist, dass es Gedankenspiele gibt, Caro Fisch (studiert bekanntlich bald in Marburg) trotzdem weiter an die HGR zu binden: „Sie könnte sich in Marburg fit halten, freitags bei uns mittrainieren und stünde am Wochenende zur Verfügung.“
Wichtiger als die Personalien ist Freund zunächst aber das Leverkusen-Spiel. Ohne die Verletzten Ten Cate und Krajnik sowie mit der grippekranken Julia Huppertz sagt Freund: „Wir müssen vor allem das Tempo aus dem Spiel nehmen. Das wird noch schwerer als gegen Kempen, aber dort haben wir das Problem ja auch gut gelöst.“
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