Handball: Panther holen nach de la Fuente auch noch Frank Ferber
zuletzt aktualisiert: 20.11.2009VfL Eintracht Hagen – Bergische Panther – Mehr als die Partie der Panther am Sonntag (18 Uhr, Ischelandhalle) beim Tabellenfünften interessieren im Moment die Begleitumstände. Erst wurden bekanntlich Fabrice Voigt und Manuel Daun vor zwei Wochen aus dem Kader geworfen, dann dieser mit Kai Middendorf, Dominic Hasenwinkel und den zuvor eigentlich schon aussortierten Jonas Zimmermann sowie Simon Wolter aufgefüllt. Die beiden Letztgenannten wollen indes nicht mehr in der ersten Mannschaft spielen. Offizielle Begründung ihrerseits: die Ragionalliga sei ihnen "zu hoch und zu schwer".
Dann verpflichtet der Vorstand den vom TuS Wermelskirchen zur SG Langenfeld gewechselten David de la Fuente (wie berichteten). Gerüchte, Trainer Norbert Bothe habe nichts davon gewusst, zerstreute der Coach allerdings: "Wir haben am Wochenende darüber gesprochen." Allerdings ist die Spielberechtigung des Kreisläufers, der zudem ab Februar eine Südamerikareise antritt, noch nicht eindeutig geklärt, da Spieler nicht in drei Klubs in einer Saison antreten dürfen.
Gestern kam eine weitere Personalie ans Licht: Mit Frank Ferber verpflichteten die Panther einen 38-jährigen Routinier. Ferber spielte letzte Saison noch beim Longericher SC in der Regionalliga und hielt sich seit Saisonbeginn beim Kreisliga-Team des LSC fit. Dennoch sind die Erwartungen an ihn hoch: "Frank soll zusammen mit Rainer Hantusch und mir die Mannschaft führen. Wir müssen als Trio voran gehen und dem blassen Gebilde neue Farbe geben."
Nach 1:9 Punkten hintereinander ist ein Tapetenwechsel bei den Panthern auch dringend notwendig. "Unsere Lage ist sicherlich nicht rosig, trotzdem werde ich hier weiterkämpfen und alles versuchen. In Hagen können wir nur gewinnen. Wir sind zwar krasser Außenseiter, aber vielleicht gelingt uns aus dieser Situation heraus etwas Überraschendes", versucht sich Bothe in Zweckoptimismus. Immerhin ist der Kader komplett.
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