Handball: Pleiten im Gleichschritt
zuletzt aktualisiert: 25.01.2010TuS Wermelskirchen liegt nach dem 25:27 bei GWD Minden II nun gleichauf mit dem OSC Rheinhausen, der sich beim Tag der offenen Tore bei den Bergischen Panthern mit 42:37 durchsetzte. Damit muss sich der Aufsteiger wieder Sorgen um den Klassenerhalt machen.
Bergische Panther – OSC Rheinhausen 37:42 (20:20) – Während die Duisburger dem TuS auf den Fersen bleiben, müssen sich die Panther nach der verdienten Heimniederlage vor rund 200 Zuschauern in der Burscheider Halle Am Schulberg wieder ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen. Zwar verkauften sich die Gastgeber gegen den neuen Primus so teuer wie möglich und kämpften bis zum Schluss aufopferungsvoll. Doch unter dem Strich reichte es nicht, weil sich insbesondere die Ergänzungsspieler einmal mehr nicht nahtlos einfügten.
"Solange die Kraft reichte, war die Leistung absolut in Ordnung. Leider sind wir schlecht in die zweite Hälfte gestartet, hatten danach eine lange Schwächephase und haben zu spät den Faden wiedergefunden", resümierte Panther-Trainer Norbert Bothe, der allerdings ein grundsätzliches Lob verteilte: "Ich bin ich mit der Leistung zufrieden."
Panther – OSC 37:42
Bergische Panther: Mainka, Aumann – Hantusch (11), Menzlaff, de la Fuente (je 7), Ferber (5/2), vom Stein (4), Neukirchen, Liebsch, Heubel (je 1), Ament, Hasenwinkel
In der Tat war zumindest beim offenen Schlagabtausch im ersten Abschnitt wenig von einem gravierenden Unterschied zu sehen. Beide Teams nutzten konsequent die Schwächen der Torhüter und der Deckungsreihen. Die Gastgeber lagen sogar zweimal mit 7:6 (12.) und 19:18 (28.) in Führung, konnten sich aber nicht weiter absetzen.
Bärenstark präsentierte sich schon in dieser Phase Rückraumschütze Rainer Hantusch, der es auf insgesamt elf Treffer brachte. Dem hatte der OSC seinen Rückraummann André Loschinski sowie Linksaußen Fabian Schneider entgegenzusetzen, die beide ebenfalls je elfmal trafen.
Nach dem Seitenwechsel schienen die Panther noch nicht richtig wach, kassierten vier schnelle Treffer zum 21:25 (34.) und erholten sich von diesem Schock erstmal nicht. Die OSC-Deckung stand jetzt besser und bei den Gastgebern ließen Kraft und Moral immer weiter nach. Beim 26:33 (47.) reagierte Bothe mehrfach, versuchte es mit insgesamt vier unterschiedlichen Mittelleuten und stellte das Deckungssystem von 6:0 über eine einfache (43.) bis zur doppelten Manndeckung (50.) um. Doch erst in der Schlussphase fruchtete dies: Die Panther kamen nochmal heran, ehe ein dummer Fehler beim 34:37 in Überzahl das endültige Aus bedeutete (58.).
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