Staubschlucken als Lieblingsbeschäftigung
zuletzt aktualisiert: 18.09.2006SpVg. Schonnebeck – SV 09/35 Wermelskirchen 1:1 (0:0) – Auch wenn der Ascheplatz in Schonnebeck nach den trockenen Tagen staubte, was das Zeug her gab: Den Essener Untergrund haben die Kicker des SV 09/35 Wermelskirchen offenbar in ihr Herz geschlossen. Auch bei ihrem dritten Auftritt im Kohlenpott gelang es der Mannschaft von Trainer Gerd Kentschke, wenigstens einen Punkt zu holen. Beim stark eingeschätzten Mitaufsteiger SpVg. Schonnebeck erreichten die Gäste ein 1:1 (0:0), mit dem der Trainer gut leben konnte. „Unter dem Strich können wir zufrieden sein“, sagte Kentschke nach dem Staubschlucken.
So ganz zufrieden war der SV-Trainer dann aber auch nicht, denn nach dem Führungstreffer von Paul Grischok (54.) hätte der Torschütze fast nachgelegt, doch der Pfosten verhinderte ein weiteres Tor. „Dann hätte es vielleicht für uns zum Sieg gereicht“, mutmaßte Kentschke, der bei den Gastgebern den typischen Essener Fußball ausmachte. Mit robusten Spielern und körperlichem Einsatz machten sie den Wermelskirchenern das Leben zwar schwer, aber in den wichtigen Situationen waren entweder Torhüter Christian Hubo oder seine Vorderleute auf dem Posten.
Schade, dass die Gäste den Vorteil eines Überzahlspiels nicht nutzen konnten, denn nach einer Stunde musste Schonnebecks Halberkamp mit einer „Ampelkarte“ vorzeitig vom Platz. Schade auch, dass die Kentschke-Elf bei der Situation, die zum Ausgleichstreffer durch Rolnik führte, patzte. Da wurde bei einem Freistoß der Essener auf Abseits gespielt, doch zum Leidwesen des Trainers wurde dies nicht konsequent genug ausgeführt, so dass der Essener wenig Mühe hatte, Christian Hubo zum 1:1 zu überwinden.
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