Turnen: Titel für traumhafte Kangurus
VON HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 23.06.2008Im Bundesfinale der „Tuju-Stars 2008“ holt sich der Westfalen-Vertreter aus Werl den Sieg. Insgesamt traten 13 Show-Gruppen aus ganz Deutschland vor rund 400 Zuschauern in der Halle Neuenkamp an. Die Lokalmatadore der „Artistic Jumpers“ waren diesmal nur im Rahmenprogramm dabei.
Die Lokalmatadore turnten erst zum Schluss und außer Konkurrenz: Weil sich die Sportakrobaten der Artistic Jumpers derzeit ganz auf den Hallen-Umbau in Lüttringhausen konzentrieren, nahmen die Remscheider Youngster nicht an den Ausscheidungen für die „Tuju-Stars“ 2008 teil. Und demnach blieb für die von Larissa Gödecke betreute Gruppe am Samstag beim Bundesfinale des Nachwuchs-Wettbewerbs der Deutschen Turnerjugend in Neuenkamp auch „nur“ ein Platz im Rahmenprogramm.
„Beim nächsten Mal wären wir schon gerne dabei“, sagte Jumpers-Vorsitzender Jochen Peitz mit Blick auf die volle Halle und das ansprechende Programm, das die 13 teilnehmenden Teams aus den jeweiligen Landesverbänden auf die Beine gestellt hatten. Dabei kam es nicht alleine auf das turnerischen Können der Gruppen, sondern auch auf die Ausstrahlung der Teilnehmer und deren Choreografie an.
Nach dem Vorkampf am Vormittag hatten sich acht Teams für das abendliche Finale qualifiziert. Dieses Oktett musste sich einem „Elferrat“ als Jury stellen, in dem unter anderen auch Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Bundestagsmitglied Jürgen Kucharczyk, Sportbund-Vorsitzender Reinhard Ulbrich oder Turngau-Vertreterin Renate Bussmann saßen.
Besonders zu überzeugen wussten im Endkampf die „Kangaroos“ vom Werler TV. Mit einer großen Fanschar und einer nicht minder großen Gruppe (rund 40 Turner) waren die Westfalen angereist und präsentierten mit viel Charme und Ideenreichtum einen „Traum“, der ihnen am Ende den verdienten Sieg eintrug. Auf Platz zwei kamen die „Green Spirits“ der TSG Hatten-Sandkrug aus Niedersachsen. „Dir gehört mein Herz“ war sportlich gesehen die wohl wertvollste Übung, die von der Jury mit Platz zwei bedacht wurde.
Rang drei ging schließlich an die „Fliegenden Homberger“, den Vertreter des gastgebenden Rheinischen Turnerbundes und damit möglichen künftigen Qualifikations-Gegner der Artistic Jumpers, der mit seinem Programm namens „Rood“ für Furore sorgte.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum