Handball: TuS gewinnt "B 51-Cup"
VON STEFAN BLAMOV UND HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 17.02.2010Im Nachholspiel der Handball-Regionalliga bezwingt der TuS Wermelskirchen im Derby den Nachbarn Bergische Panther mit 32:26. Allerdings wurde der Erfolg erst in der Schlussviertelstunde perfekt gemacht.
Auch das zweite Derby ging an den Favoriten: Vor rund 300 Zuschauern in der Halle Am Schwanen gewann der TuS Wermelskirchen gestern Abend das Nachbarschaftsduell gegen die Bergischen Panther mit 32:26 (16:16). Allerdings mussten die Gastgeber hart dafür arbeiten, bis die Spielgemeinschaft von nebenan niedergerungen war.
Die erste Hälfte begann der TuS sichtlich bemüht, den schlechten Eindruck der Auswärtsniederlage in Hagen vergessen zu machen. Doch das war nur ein Strohfeuer. Irgendwie gehemmt und ohne den nötigen Elan agierten die Gastgeber, die sich oft in Einzelaktionen verzettelten. Dagegen verriet die Körpersprache der Panther, dass sie die Partie nicht nur für die Tabelle gewinnen wollten. Dabei konnten sie sich auf den starken Roland Mainka im Tor verlassen, der vor der Pause unter anderem zwei Siebenmeter (insgesamt drei) parierte und somit sein Team im "B 51-Cup" (Hallensprecher Eckhard Schmied) lange Zeit im Rennen hielt.
TuS – Panther 32:26
TuS Wermelskirchen: Fuchs, Hamers – Heinrichs (8), Hepp (6), Küster (5), Neuenhofen (3), Bauerkamp (3), Zeller (2), Niegetiet (2), van Walsem (2/2), Kratz (1), Sommer, Zulauf.
Bergische Panther: Mainka; Aumann (n. e.) – Menzlaff (10), Ferber (7/3), Neukirchen (3), de la Fuente (2), Heubel (2/1), vom Stein (1), Liebsch (1), Ament, Hasenwinkel.
Zwischenzeitlich führte der Gast sogar mit zwei Toren (9:7; 20.), ehe der TuS auf der Zielgeraden der ersten Hälfte das bessere Ende zu haben schien (16:14; 29.). Doch Oldie Frank Ferber vom Siebenmeterstrich sowie Robert vom Stein zwei Sekunden vor der Pausensirene sorgten für das insgesamt gerechte Remis beim Seitenwechsel.
Worauf die Hausherren in der Pause spekulierten, lag auf der Hand: Ohne Rainer Hantusch musste dem Gast irgendwann die Puste ausgehen. Und genau so kam es auch: Beim 20:19 für den TuS (39.) war noch alles offen, dann häuften sich die technischen Fehler beim Team von Panther-Trainer Norbert Bothe. Bis zum 26:23 (49.) machte sich das noch nicht dramatisch bemerkbar, doch eine achtminütige Phase ohne eigenen Treffer entschied die Partie. Wermelskirchen zog auf 29:23 weg, zumal nun auch Torhüter Ilja Fuchs ein paar Bälle abwehrte.
Kraft ging verloren
"Bis zur 45. Minute war unsere Leistung gut, dann ging mit der Kraft auch die Konzentration verloren", befand Norbert Bothe. Sein Gegenüber, TuS-Spielertrainer Lars Hepp, erkannte im Spiel seiner Mannschaft noch eine Portion Unsicherheit, nahm die Spieler allerdings auch in Schutz: "Wenn wir – wie zuletzt in Hagen – verlieren, wird die Leistung der Mannschaft schlechter gemacht, als sie tatsächlich war."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum