Handball: TuS muss bis Ostfriesland fahren
zuletzt aktualisiert: 20.05.2010Am Montag trafen sich in der Dortmunder Zentrale des Deutschen Handballbundes (DHB) die Verantwortlichen, um die Gruppeneinteilungen der vier neuen Dritten Ligen, die ab der kommenden Saison die fünf Regionalliga-Staffeln ablösen, vorzunehmen. Der TuS Wermelskirchen, der nur knapp am Aufstieg in die Zweite Bundesliga gescheitert ist, darf sich laut einer auf der Homepage des Südwestdeutschen Handballverbands veröffentlichten Liste in der kommenden Spielzeit Richtung Norden orientieren.
Neben acht Wegbegleitern aus der vorigen Saison in der Regionalliga sind der "Dritten Liga West" die Aufsteiger HSE Hamm (Westfalen), TV Aldekerk (nach dem 33:25 im Hinspiel voraussichtlicher Sieger der Relegation gegen den Mittelrheinmeister Weidener TV) und die TSG Hatten-Sandkrug (Vize-Meister der Oberliga Nordsee), die südlich von Oldenburg beheimatet ist, zugeteilt worden. Als Zweitliga-Absteiger kommen die zweite Mannschaft der neuen Bundesliga-Spielgemeinschaft Ahlen-Hamm sowie Nachbar Leichlinger TV hinzu. Komplettiert wird die 16er Gruppe durch die beiden letztjährigen Nord-Regionallisten OHV Aurich und HSG Barnstorf-Diepholz.
Unklar ist allerdings noch, ob es das Derby gegen Leichlingen in der kommenden Saison tatsächlich geben wird. Der LTV ist zwar sportlich aus der Zweiten Bundesliga abgestiegen, macht sich aber noch Hoffnung auf den Klassenverbleib durch mögliche Lizenzverweigerungen. Sollten der LTV die Klasse halten, wird die Dritte Liga West voraussichtlich nur mit 15 Teams starten.
Die voraussichtliche Gruppeneinteilung: TuS Wermelskirchen, Eintracht Hagen, SG Schalksmühle-Halver, LIT Nordhemmern-Mindenerwald, Bayer Uerdingen, GWD Minden II, TuS Ferndorf, TuS Spenge, TSG Altenhagen-Heepen, OHV Aurich, TSG Hatten-Sandkrug, HSG Barnstorf-Diepholz, HSE Hamm, Ahlen-Hamm II, TV Aldekerk, Leichlinger TV.
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