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Handball: TuS weiter in der Erfolgsspur

VON STEFAN BLAMOV - zuletzt aktualisiert: 23.11.2009

In der Handball-Regionalliga feiert der TuS Wermelskirchen den sechsten Sieg in Serie. Das Team von TuS-Spielertrainer Lars Hepp gewinnt beim TuS Spenge verdient mit 26:25. Doch aufgrund einer schlechten Chancenverwertung müssen die Wermelskirchener bis zum Schluss zittern.

Sonderlob vom Trainer: TuS-Neuzugang Dirk van Walsem.  Foto: RPO
Sonderlob vom Trainer: TuS-Neuzugang Dirk van Walsem. Foto: RPO

Handball-Regionalligist TuS Wermelskirchen feiert den sechsten Sieg in Serie und bleibt in der Erfolgsspur. "In unserer schwächeren Phase vor ein paar Wochen hätten wir diese Begegnung bestimmt verloren", sagte TuS-Spielertrainer Lars Hepp, nachdem sein Team die hohe Auswärtshürde beim TuS Spenge mit 26:25 (14:12) genommen hatte.

Die Gäste kontrollierten vor allem durch eine starke Deckungsleistung die Partie, verbauten sich aber durch eine schwache Chancenauswertung einen höheren Vorsprung. Von Beginn an scheiterten die TuS-Werfer immer wieder am überragenden Spenger Keeper Sascha Grothe. "Hätten wir uns da ein wenig konsequenter gezeigt, dann wäre das Spiel vielleicht deutlicher für uns gelaufen", mutmaßte der Übungsleiter. So glich Spenge eine 8:5-Führung des TuS zum 8:8 (15.) aus und lag plötzlich mit 12:11 vorne – es sollte die einzige Führung der Gastgeber während des gesamten Spiels sein.

Nach Wiederanpfiff behauptete der TuS seinen Vorsprung, versäumte es aber immer wieder, für die Entscheidung zu sorgen. 40 Sekunden vor dem Abpfiff wurde es dann noch einmal turbulent: Nachdem Spenge zum 25:26 verkürzt hatte, legte TuS-Co-Trainer Lutz Petri die Grüne Karte. Allerdings fiel der Auszeit-Pfiff genau in den erfolgreichen Torwurf von Robert Heinrichs. "Das war sicher etwas unglücklich, war aber verabredet", sagte Hepp. Was jedoch danach ablief, war nicht verabredet: "Wir wollten eigentlich keinen Torabschluss mehr machen." Rechtsaußen Knut Niegetiet wurde aber durch die Spenger Deckung praktisch zum Abschluss gezwungen und setzte den Ball neben den Kasten.

Die Gastgeber setzten, nachdem Thomas Küster eine Zeitstrafe erhalten hatte, alles auf eine Karte und wechselten den Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler aus. "Zum Glück haben sind sie aber trotz einer 7:5-Überzahl nicht mehr zu Abschluss gekommen", war Hepp erleichtert. Neben einem Lob für die "tolle kämpferische Vorstellung" und die "starke Deckungsleistung" erhielten Dirk van Walsem ("Seine beste Vorstellung, seitdem er bei uns ist.") und Kim Neuenhofen, ein Sonderlob.

Quelle: RP

 
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