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Leichtathletik: Velten lässt sich von Gebrselassie inspirieren

zuletzt aktualisiert: 05.04.2008

Für Sascha Velten gilt es heute bei der Deutschen Meisterschaft im 100-Kilometer-Lauf in Kienbaum bei Berlin einige harte Nüsse zu knacken.

Zu seinen Konkurrenten um einen Platz auf dem Podest und den Einzug ins Nationalteam gehören der aktuelle Deutsche Meister Michael Sommer, der Deutsche Meister über 50 Kilometer Johannes Hasslinger sowie acht weitere Athleten, die von der Deutschen Ultra-Vereinigung zum Kreis der Favoriten gezählt werden. Velten lässt sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und bleibt optimistisch. Mit seinen Rivalen will er sich vor dem Rennen nicht mehr beschäftigen: „Man macht sich da nur verrückt.“

Donnerstag ist Velten locker eine Stunde gelaufen. Dabei konnte er bereits einen Teil der Wettkampfstrecke testen. Der Fünf-Kilometer-Rundkurs ist asphaltiert und eben, also eigentlich gut zu laufen. Allerdings bietet die Strecke wenig Abwechslung. 20 Runden müssen die Läufer absolvieren und werden dafür sieben Stunden und mehr benötigen. Die Monotonie könnte mithin der größte Feind der Athleten werden.

Bis gestern herrschte noch optimales Laufwetter in Kienbaum: Kühl und trocken war es, während für heute Schauer angekündigt sind. „Also typisches bergisches Wetter“, lacht Velten, der aber dennoch hofft, dass es nicht zu stark regnen wird. Denn das Laufshirt kann zwischendurch nicht gewechselt werden.

Gestern hatten ihn die Geschäftsführer seines Arbeitgebers und Sponsors, der Sana Klinik, zum Mittagessen ins Berliner Hotel Maritim eingeladen. Velten ließ es sich nicht nehmen vorher durchs Brandenburger Tor zu schreiten, um sich von einem historischen Sportereignis inspirieren zu lassen. Denn genau dort war Haile Gebrselassie beim Marathon im September 2007 durchgelaufen, bevor er einige hundert Meter weiter in neuer Weltrekordzeit das Ziel erreichte.

Quelle: RP

 
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