Rollhockey: VfB in der Erfolgsspur
VON JAN DOBRICK - zuletzt aktualisiert: 30.11.2009In der Rollhockey-Bundesliga feierte der VfB 06/08 Remscheid beim Tabellenvierten Germania Herringen einen 6:4-Auswärtssieg. Die Basis legte das Team von Trainer Marcell Wienberg mit einer starken Defensive.
Nur neun Fouls
Wie wichtig die Gewöhnung an die neue Teamfoulregelung für den VfB 06/08 war, zeigt der Auswärtssieg bei Germania Herringen. Hatten die Remscheider bei den knappen Niederlagen in den ersten zwei Saisonspielen noch weit über 20 Teamfouls auf dem Konto, waren es in Herringen nur noch neun. Einer der Schlüssel zum Erfolg für die Mannschaft von Trainer Marcell Wienberg.
Rollhockey-Bundesligist VfB 06/08 Remscheid ist in der Erfolgsspur angekommen. Die Schützlinge von Trainer Marcell Wienberg siegten beim Tabellenvierten SK Germania Herringen mit 6:4 (2:2). Dabei zeigte sich der VfB erstmals in dieser Saison über die volle Spielzeit hinweg konzentriert und torgefährlich. "Wir mussten über den Kampf zum Sieg kommen. Und das haben wir geschafft", freute sich Wienberg.
Die Remscheider präsentierten sich von Beginn an als Abwehr-Bollwerk. Mit Robin Selbach, Marcel Wiegershaus und Matthias Peters in der Anfangsformation spielte der VfB defensiv wie selten zuvor – mit Erfolg. Zwar gelang den Gastgebern durch Lucas Karschau das 1:0 (5.), doch die Gäste ließen sich nicht davon beeindrucken. Zunächst erzielte Selbach den Ausgleich (16.), dann verwandelte Julian Peinke einen direkten Freistoß zur Führung (22.). Trotz des schnellen Ausgleichs durch Philipp Michler (24.), war Wienberg zufrieden: "Die Leistung der ersten Hälfte war gut, aber ich wusste, dass es besser geht."
Und es ging besser: Yannick Peinke verwandelte nach 28 Minuten einen Abpraller zur erneuten Führung. ehe Herringen durch Dominik Brandt und Stefan Gürtler den Spieß herumdrehte (37., 43.). Doch die VfB-Spieler bekamen nun die zweite Luft. Wiegershaus traf postwendend zum 4:4 (43.), und Peters wendete das Blatt schließlich mit einem Fernschuss (44.). "Zu dieser Zeit hatte ich nur noch eine Sorge: Bloß nicht das zehnte Teamfoul und damit einen direkten Freistoß gegen uns kassieren", erklärte der VfB-Coach. Im Gegensatz zu den letzten Partien ließen es seine Schützlinge gar nicht erst so weit kommen. Ganz im Gegenteil: Herringens Brandt sah nach einer überharten Attacke gegen Selbach seine zweite blaue Karte. Den folgenden direkten Freistoß verwandelte VfB-Kapitän Markus Wilk zum 6:4-Endstand (48.).
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