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Leichtathletik: Zurück zur Normalität

VON MICHAEL IN'T ZANDT UND MARKO PLESNIK - zuletzt aktualisiert: 03.11.2010

Der TAg danach Die Jubiläumsauflage ist vorbei. Das Laufspektakel war facettenreich wie selten. Schon jetzt starten die Planungen für das kommende Jahr. Fiedler: "Das wird ein ganz normaler Röntgenlauf."

Wie die Zeit vergeht: Der Röntgenlauf 2010 ist Geschichte.  Foto: RPO
Wie die Zeit vergeht: Der Röntgenlauf 2010 ist Geschichte. Foto: RPO

Sportamtsleiter und Mit-Organisator Bernd Fiedler war immer noch geschafft von der Jubiläumsauflage des Röntgenlaufs. "Es war heftig. Ich bin noch ziemlich k.o.", erklärte Fiedler. Denn so richtig ausruhen konnte er sich am Tag nach der Veranstaltung trotz des Feiertags nicht. Schon früh war er auf den Beinen und begleitete die kroatische Delegation zum Flughafen. "Das war mir wichtig. Als ich im Juni in Kroatien war, hat man sich um mich auch sehr gut gekümmert."

Der Jubiläumsröntgenlauf war facettenreich wie selten: Nicht nur das Wetter mit Regen bis Sonnenschein trug seinen Teil dazu bei, auch die Sportler. 4200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland waren am Start, es gab drei neue Streckenrekorde (Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon-Staffel) und das Erlebnis 100-Kilometerlauf. Dass am Ende 135 (119 Männer und 16 Frauen) der 153 gestarteten Läufer ins Ziel kamen, überraschte auch Fiedler. "Ich hatte mit maximal 90 bis 100 gerechnet."

Info

Nur Zuschauer

Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz musste sich in diesem Jahr mit der Zuschauerrolle begnügen. 2009 war er beim Fünf-Kilometer-Landschaftslauf an den Start gegangen. Diesmal musste er aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme verzichten will aber im kommenden Jahr auf jeden Fall erneut auf die Rennpiste. "Im Januar geht's wieder mit dem Training los."

Einmalige Sache

Das 100-Kilometer-Rennen werde dennoch eine einmalige Sache bleiben, versicherte er noch einmal. "Ich bin froh, dass wir dies schon früh gesagt haben. Der organisatorische Aufwand ist unglaublich aufwendig." Jedoch schien selbst das Orga-Team von der positiven Resonanz überrascht. So deutete Peter Ickert an, dass über die Zukunft des Hunderters noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Und selbst Fiedler ließ sich dann doch noch einwenig in die Karten schauen: "Eine Neuauflage kann ich mir durchaus vorstellen – zum 25. Röntgenlauf-Jubiläum". Vielleicht wird es dann auch wieder eine After-Run-Party geben. Denn laut Fiedler war dies ebenfalls eine einmalige Sache, wenngleich die Party gut besucht war.

Begeistert war er von vielen positiven Rückmeldungen. "Da bekommt man ja rote Ohren angesichts des Lobes", sagte der Sportamtsleiter, der sich zudem darüber freute, wie groß die Unterstützung aus der Bevölkerung war und wie viele Leute ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: "Das war schon toll." Gedanklich befasst er sich bereits mit der elften Auflage des Laufspektakels. Und diese wird nach seiner Aussage "ein ganz normaler Röntgenlauf".

Letzten Platz verteidigt

Und 2011 wollen die "Röntgenknacker" mit einer vielleicht noch bedeutend älteren Mannschaft antreten als in diesem Jahr, in dem Hans-Udo Fischer, Wilfried Egerland und Helmuth Kubat mit 200 Jahren die älteste Ultra-Staffel stellten. Das Trio hatte dieses Mal nur mit den allgemeinen Problemen zu kämpfen: mit dem Regen, den Pfützen, dem Matsch im Wald und der Rutschgefahr. "Aber es ist niemandem etwas passiert. Es hat Spaß gemacht und es ist uns sogar gelungen, den letzten Platz zu verteidigen", freute sich Wilfried Egerland.

Quelle: RP

 
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