Wermelskirchen: 20 Computer für die GS Ost
VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 06.11.2007Wermelskirchen (RPO). Weil schon vor sieben Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und der Bedarf angemeldet wurde, ist die Grundschule Ost die erste, die einen Computerraum komplett eingerichtet hat. Zudem gibt’s in jeder Klasse zwei PC.
Schulleiterin Dagmar Strehlow-Toussaint strahlte vor Freude, als sie gestern im Beisein von Bürgermeister Eric Weik den neuen Computerraum der Grundschule Ost offiziell einweihen konnte. Diese Freude ist verständlich, ist die GS Ost doch die erste Grundschule, die jetzt komplett mit dieser neuen Technik eingerichtet ist. 20 Computer und Bildschirme stehen in einem Raum zu Verfügung, so dass nahezu eine komplette Grundschulklasse gemeinsame Bildschirmarbeit machen kann. Die Kinder können sich nun unter anderem auch der Computerprogramm zzzebra.de, hamsterkiste.de und blinde-kuh.de bei der Suche nach kindgerechten Informationen bedienten.
Der Dank von Strehlow-Toussaint galt besonders der Stadt, „die sich sehr, sehr großzügig gezeigt hat, und das in Zeiten, wo die finanziellen Mittel knapp sind“. An der GS Ost sei man mithin schon jetzt in der Lage, Grundschülern Medienkompetenz zu vermitteln.
Wünsche frühzeitig angemeldet
Warum die GS Ost als erste einen kompletten Computerraum einrichten konnte, erklärte die Schulleiterin mit der frühzeitigen Anmeldung entsprechender Wünsche: „Schon vor sieben Jahren haben wir uns bei der Stadt dafür angemeldet und ein Konzept vorgelegt. Da waren andere Grundschulen, aus welchen Gründen auch immer, wohl noch nicht so weit.“ Immerhin sollen sie jetzt nach und nach auf den gleichen Stand gebracht werden. Die Wichtigkeit des neuen Mediums betonte auch Bürgermeister Eric Weik. „Wermelskirchen ist der richtige Ort zum Lernen, wir sind eine besonders bildungsfreundliche Stadt“, erklärte er – wie auch schon in seiner Haushaltsrede in der jüngsten Ratssitzung. Deshalb habe die Stadt die Computer auch gerne zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde die Aktion durch den Schulverein, der Kopfhörer spendierte, und durch ein Industrieunternehmen, dass die Bildschirme stiftete.
Doch die Stadt als Schulträger ist auch weiter „im Boot“. Zwar gibt es mit Andrea Kessner eine schuleigene Fachkraft, „wenn mal eine falsche Taste gedrückt wurde und ein Computer nicht mehr läuft“, in schweren Fällen aber helfen die Verwaltungsmitarbeiter Elke Scharft und Joannis Vasilakos, die übrigens seit Sommer 2006 schon dafür sorgten, dass die notwendige Verkabelung, bzw. Vernetzung der Computer installiert wurde.
Ein Bild als Dankeschön
Die Kinder der GS Ost hatten sich ein besonders schönes Dankleschön an die Stadt einfallen lassen: mittels alter CD hatten sie ein großes Bild erstellt, das dem Bürgermeister überreicht wurde.
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