Wermelskirchen: „Alles“ neu im Krankenhaus
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 26.01.2008Wermelskirchen (RPO). Der Krankenhaus-Neubau soll Ende Februar in Betrieb genommen werden. Geschäftsführer Christian Madsen will aber langfristig in Absprache mit dem Verwaltungsrat auch den kompletten Altbau durchsanieren.
Der Neue ist da – und schon muss neue Farbe an die Wand, weil der einen anderen Geschmack hat? „Dieser Eindruck soll nicht entstehen!“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Madsen, der aber noch umfassende Neuerungen plant. „Ich würde gerne als langfristiges Projekt den gesamten Altbau sanieren, natürlich in Absprache mit dem Verwaltungsrat“, kündigt Madsen an. Denn es sei wichtig für das örtliche Krankenhaus, wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb müssten alle Bereiche aufgewertet, das heißt auch renoviert werden. – Zur Erinnerung: Das Krankenhaus wurde vor fast 50 Jahren gebaut. – Zu einer Aufwertung gehöre es auch, in der Ausstattung und personell gut da zu stehen, weiß Christian Madsen.
Warten auf Minister
Die offizielle Eröffnung des Krankenhaus-Neubaus war eigentlich bereits für März geplant. Aber Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann musste absagen, hat aber für Ende April seine Teilnahme zugesichert.
Eine neue Oberärztin
So hat der Chef der Gynäkologie/Geburtshilfe, Dr. Georgi Tzanov, auch inzwischen seinen Wunsch nach Verstärkung erfüllt bekommen. Ende des Jahres hatte Dr. Tzanov noch in der Bergischen Morgenpost davon gesprochen, ein zusätzlicher Oberarzt werde in seiner Abteilung benötigt. Seit wenigen Tagen steht ihm nun Oberärztin Dr. med. Young-Okay Park aus Korea zur Seite. Dem weiteren Wunsch des Chefarztes, „seine“ Station zu sanieren, steht der Geschäftsführer denn auch nicht im Wege: „Wenn der Neubau in Betrieb ist, dann werden wir Schritt für Schritt die übrigen Bereiche aufwerten“, sichert Madsen zu.
Zur Zeit wird die Anbindung vom Altbau zum Neubau, dem modernen Westflügel, errichtet. Auf der zweiten Stationsebene wird dann in der Mitte zwischen den beiden Bauteilen ein Stations-Stützpunkt für die Schwestern und Pfleger eingerichtet, damit sie von dort einen guten Überblick haben. Die Station II im Neubau wird auch die neue Privatstation. Bislang wurden die Privatpatienten auf der vierten Etage betreut. Madsen ist froh, dass sich in diesem Bereich für das Krankenhaus durch mehr Privatbetten eine Entzerrung ergibt. „Zwölf neue Betten kommen hinzu“, kündigt der Geschäftsführer an.
Raum für Veranstaltungen
Im Neubau wird es laut Christian Madsen auch einen großen Schulungsraum geben, der auch für öffentliche Veranstaltungen gedacht ist. Denn es sei Konzept des Krankenhauses die Öffentlichkeit auch weiterhin, über die medizinischen Möglichkeiten und Leistungen vor Ort zu informieren.
„Bisher mussten solche Veranstaltungen immer in beengten Raum stattfinden, oder wir mussten ins Krankenhaus-Café ausweichen. Deshalb können wir jetzt einen eigenen Versammlungsraum auch für Mitarbeiterschulungen dringend gebrauchen“, sagt er.
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