Wermelskirchen: Beim Bratfritzen jetzt alles in Butter
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 16.07.2008Wermelskirchen (RPO). Wermelskirchener, Solinger, holländische, dänische und auch italienische Curry-Wurst-Fans stehen bei „Didi“ und „Hasi“ inzwischen regelrecht Schlange. „Wir sind jetzt so richtig zufrieden, uns geht es blendend, das Imbiss-Paradies brummt“, berichtet Anke Leithäuser.
Die Wermelskirchen-Auswanderer Anke und Dirk Leithäuser sind am Gardasee endlich richtig angekommen: „Wir erreichen jetzt fast täglich unsere Zielvorgabe mit dem Imbiss und überschreiten sie oft sogar“, freut sich „Hasi“, die wie ihr Gatte „Didi“ auch schon richtig braun gebrannt ist: „Aber nur an den Stellen, wo unsere Dienstkleidung nicht hinkommt“, schmunzelt Anke Leithäuser.
Speisekarte jetzt auch in Dänisch
Die Dienstkleidung, das ist das rote T-Shirt mit der schwarzen Schrift, und neuerdings gibt’s auch rote Hosen dazu. Weil aber „Hasi“ und „Didi“ nicht nur wegen der hohen Temperaturen in Italien, sondern auch wegen der inzwischen gottlob vielen Arbeit häufig ins Schwitzen kommen, hat sich die Dienstkleidung schon leicht verändert: „Wir haben unsere T-Shirts kastriert“, scherzt „Hasi“. Denn die Beiden vom Grill sind jetzt ärmellos unterwegs.
Absolut international geht es bei Dirk und Anke inzwischen zu: Wurde die Speisekarte bereits zu Beginn ins Italienische übersetzt, so gibt es längst auch eine holländische Version und seit wenigen Tagen auch eine dänische. „Curry-Wurst heißt auf Dänisch Karryplse“, zitiert Anke Leithäuser aus der neuen Speisekarte. Besonders gefreut haben sich Leithäusers in dieser Woche auch über Gäste aus dem Berggischen Land. Nachdem bereits Wermelskirchener den Weg zum rot-gelben Imbiss-Paradies gefunden hatten, „dockte“ nun eine Familie aus Solingen zu Curry-Wurst und Pommes und einem netten Gespräch mit Leithäusers am Gardasee „an“. „Die haben uns ganz gezielt gesucht und gefunden“, freuten sich die Wermelskirchen-Auswanderer über die Boten aus der alten Heimat. „Leider haben wir uns die Namen nicht aufgeschrieben, aber wir haben die Solinger fotografiert“, bedauert „Hasi“. Die Urlauber aus dem Bergischen hatten übrigens zuerst im überregionalen Teil unserer Zeitung von „Didi“ und „Hasi“ gelesen. Danach hatten sie unsere Serie mit den Abenteuern der Auswanderer regelmäßig im Internet mitverfolgt (bisherige Berichte unter www.rp-online.de/wermelskirchen). Dort fanden sie auch die E-Mail-Adresse der Leithäusers, die diese auch weiterhin gerne für Kontakte angeben: didi_und_hasi@hotmail.de – und schon kündigten sie ihren Besuch mit der Frage an: Wo steht euer Imbisswagen?
Strom und die Familie sind da
Leithäusers geht es aber nicht nur endlich gut, weil ihr Bratfritze nicht mehr qualmt, sondern „brummt“. Einen neuen Stromgenerator hat er auch. „Und die ganze Familie ist hier!“, freut sich Anke Leithäuser. Denn die beiden Kinder und die Eltern von Anke Leithäuser sind zum Urlaubmachen am Gardasee eingetroffen. „Endlich ist bei uns alles in Butter“, strahlt „Hasi“. Deshalb wird sicherlich auch bald das Vox-Team von „Goodbye Deutschland“ wieder zum Drehen an den Gardasee kommen.
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