Wermelskirchen: Curry-Wurst ist die beste Diät
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 07.08.2008Wermelskirchen (RPO). Die Wermelskirchen-Auswanderer Anke und Dirk Leithäuser, alias „Hasi“ und „Didi“, haben, seitdem sie am Gardasee leben, schon mächtig abgespeckt. Ihre Diät besteht aus Curry-Wurst & Co. Ihren mittlerweile auch gut sichtbaren Diäterfolg haben „Hasi“ und „Didi“ aber nicht etwa erzielt, weil sie pausenlos Curry-Wurst & Co in sich hineinstopfen.
Sie haben so viel abgenommen, weil sie für ihr Imbiss-Paradies unter wahrhaft schweißtreibenden Temperaturen inzwischen fast rund um die Uhr schuften. „Wir haben zwar viel Arbeit, aber es geht uns so gut wie noch nie“, freuen sich Anke und Dirk Leithäuser.
Mit großem Erfolg! „Hasi“ und „Didi“ kennt inzwischen so gut wie Jeder rund um den riesigen Gardasee: Das stellte auch BM-Fotograf Nico Hertgen fest, der Anke und Dirk Leithäuser jetzt für eine Foto-Serie besuchte. Verblüfft berichtete Nico Hertgen: „Als ich nach Hasi und Didi fragte, konnte mir fast Jeder auf Anhieb sagen, wo ich die finde - und das, obwohl der Imbisswagen ziemlich versteckt stand.“
Wirklich verstecken können und wollen sich Anke und Dirk Leithäuser aber nicht mit ihrem knallroten Imbisswagen. Denn immer wieder kommen Fans ganz gezielt von weither angereist, um die mittlerweile schon kultige Curry-Wurst à la „Hasi“ zu probieren und sich von den Leithäusers Autogramme geben zu lassen: „Wir haben nur noch zwei Autogramm-Postkarten, jetzt müssen wir schon neue nachdrucken lassen“, berichtet Anke Leithäuser. Zur Zeit haben die Leithäusers auch wieder Gäste aus Wermelskirchen, ein ehemaligerOrtlinghaus- Arbeitskollege von Dirk Leithäuser mit Ehefrau und zwei Kindern. Am Freitag kommt eine Kusine, und die Kinder der Leithäusers sind nach ihrem Urlaub am Gardasee nun wieder nach Wermelskirchen zurückgekehrt.
Fleischwurst aus der Heimat
Die Gäste aus der Heimat wissen inzwischen auch um „Hasis“ und „Didis“ Lieferengpässe bei dem nunmal lebensnotwendigsten Detail für den Imbiss-Wagen: Die deutschen Würste gehen bei Italienern, Holländern, dänischen und natürlich auch deutschen Touristen immer mehr weg „wie die berüchtigten warmen Semmeln“. Auch jetzt neigt sich die Wurst-Lieferung von Tante Geli aus München schon bald wieder dem Ende zu.
Doch „Hasi“ und „Didi“ wären nicht sie selbst, wenn sie nicht schon wieder eine neue Lösung parat hätten: „Wir haben uns mit einem Fernfahrer-Ehepaar angefreundet, das jede Woche von Deutschland an den Gardasee kommen. Die bringen uns dann auch Graubrot, Fleischwurst und Mett aus der Heimat mit für unseren eigenen Bedarf“, erzählt Anke Leithäuser.
Bisherige Berichte unter www.rp-online.de/wermelskirchen, Kontakt zu Leithäusers per E-Mail an didi_und_hasi@hotmail.de
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