Wermelskirchen: Dachstuhlbrand durch Feuerwerkskörper ?
zuletzt aktualisiert: 02.01.2010Wermelskirchen (RPO). Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst, ist es am frühen Neujahrsmorgen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus im Wohngebiet Braunsberg gekommen.
Entdeckt wurde der Brand, als ein Erwachsener aus dem Erdgeschoss nach in der ersten Etage schlafenden Kindern sehen wollte. "Kinder und Erwachsene haben das Haus sofort verlassen können", erklärte der Stellvertretende Stadtbrandmeister Ingo Müller.
Kurz vor 4 Uhr war die Wermelskirchener Wehr zu ihrem ersten Einsatz in 2010 gerufen worden. "Als wir ankamen, brannte es im Dachstuhl", berichtete Ingo Mueller weiter. Entwickelt hat sich der Brand zwischen den Dachpfannen, der Dachabdichtung und den Dachsparren. Während ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz mit der Drehleiter von oben tätig wurde und das Dach öffnete, ging ein zweiter durch das Einfamilienhaus in Richtung Dach. "Es hat intensiv gebrannt. Ein Dachsparren und weitere Dachlatten sind auf einer Länge von etwa einem Meter komplett weggebrannt", erklärte Mueller.
Die Feuerwehrleute der Löschzüge Stadt und Tente/Unterstraße sowie die hauptamtlichen Kräfte (insgesamt 22) sind mit zwei C-Rohren vorsichtig vorgegangen, "so dass es uns gelungen ist, keinen Wasserschaden zu verursachen", sagte Mueller. Nachdem der Brand gelöscht und Glutnester nicht mehr sichtbar waren, haben die Feuerwehrleute das Dach mit einer Plane provisorisch abgedichtet. Insgesamt zwei Stunden hat der Einsatz gedauert. Vor dem Abrücken wurde auch der Streudienst der Stadt informiert, um das auf der Straße durch das Löschwasser entstandene Glatteis abzustreuen.
Beamte der Kriminalpolizei waren noch für Freitag angekündigt, um vor Ort die Suche nach der Unglücksursache aufzunehmen.
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