Wermelskirchen: Der neue Chef ist da
VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 03.04.2008Wermelskirchen (RPO). Dr. Volker Launhardt hat die Nachfolge von Dr. Peter Wagner angetreten und leitet nun die Innere Abteilung des Krankenhauses. Kardiologie und Gastroenterologie sind seine Arbeitsschwerpunkte.
Der Führungswechsel ist vollzogen, die Abteilung Innere Medizin des Krankenhauses steht seit Monatsbeginn unter der Leitung des neuen Chefarztes. Zwei Wochen lang war zusammen mit Krankenhausgeschäftsführer Christian Madsen der Führungswechsel vom bisherigen Chefarzt Dr. Peter Wagner auf Dr. Launhardt bei etlichen Besprechungen vorbereitet worden. „Das geschah in angenehmster Weise zusammen mit Dr. Wagner“, sagte gestern der neue Chefarzt sichtlich zufrieden. Und auch Madsen betonte, dass ganz offensichtlich „die Chemie“ stimme.
Schwerpunkte des medizinischen Betätigungsfeldes von Dr. Volker Launhardt, Arzt für Innere Medizin, werden die Bereiche Kardiologie (Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sowie Gastroenterologie (Verdauung, Stoffwechselerkrankungen und auch Diabetes) sein. Ohnehin entfallen etwa drei Viertel der Patienten auf diese beiden Krankheitsbereiche. Sie kommen entweder über die Notfallaufnahme oder werden von niedergelassenen Ärzten dem Krankenhaus zur Behandlung zugewiesen. Bei der Kardiologie gibt es zudem die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern der Kliniken etwa in Bergisch Gladbach und auch Remscheid.
Innere Medizin
In der Abteilung Innere Medizin arbeiten neben dem Chefarzt zwei Oberärzte, neun Assistenzärzte sowie etwa 80 Mitarbeiter im Pflege- und medizinisch-technischen Bereich. Von den 203 Betten im Krankenhaus stehen 85 in der Inneren Medizin. Im Vorjahr wurden rund 3000 stationäre „Fälle“ behandelt. Damit sei die Auslastung „sehr gut“, so Dr. Launhardt.
Haus gut aufgestellt
Trotz des Führungswechsels läuft der Betrieb auf der Station in den bewährten Bahnen. Neuerungen erschienen bisher nicht notwendig, werden aber mit der baldigen Inbetriebnahme des Krankenhausanbaus kommen. Dr. Launhardts Eindruck nach der gut zweiwöchigen Einarbeitungsphase dazu: „Das Haus ist sehr gut aufgestellt. Die Mitarbeiter sind sehr engagiert und motiviert, die medizinischen Geräte sind auf modernem Stand – die Ausstattung macht einen tollen Eindruck.“ Einen zusätzlichen „Schub“ hin zu noch besserer medizinischer Versorgung der Patienten wird die neue Endoskopische Funktionseinheit bringen, die im Krankenhausanbau untergebracht wird. Die bisherige Endoskopie sei an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen, erklärte Christian Madsen. Deshalb investiere das Krankenhaus rund 300 000 Euro in neue Geräte und Einrichtungen. „Wir versprechen uns davon eine weitere Attraktivitätssteigerung für unser Haus“, sagte der Geschäftsführer des Krankenhauses.
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