Kommentar: Die Einnahmen kreativ verbessern
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 29.07.2010Kommentar (RPO). Die Senioren und die Mitarbeiter des Hauses der Begegnung machen es richtig: Sie handeln statt zu jammern. Denn der städtische Haushalt kann nur konsolidiert werden, wenn auch wirklich alle dabei mithelfen. Zuviel stünde auf dem Spiel, wenn jetzt noch "Sozialbonbons" verteilt würden, um nur beim Bürger gut angesehen zu sein. Denn schnell würde dieses Ansehen dann auch wieder schwinden, wenn nicht nur freiwillige Leistungen, sondern auch Pflichtaufgaben wie beispielsweise im Schulwesen der Stadt beschnitten oder gar gestrichen werden müssten.
Einen Förderverein zu gründen, ist der richtige Weg, ein nachahmenswerter zudem. Wenn dazu noch Initiativen kommen, weitere zusätzliche Einnahmen für das Haus der Begegnung zu erzielen, dann dürfte die Zukunft gesichert sein. Natürlich verfügen die meisten Senioren über keine große Rente. Aber das Haus der Begegnung bietet schließlich auch immer mehr jüngeren "Senioren", die noch im Berufsleben sind, attraktive Angebote. Mal nachdenken, ob die nicht auch einen Obolus leisten können! Mal nachdenken, ob Kaffee und Kuchen zumindest ein wenig mehr kosten dürfen! Mal Geburtstag feiern und statt Geschenke und Spenden fürs Haus der Begegnung bitten!....Möglichkeiten gibt es unendlich viele. Wo die öffentlichen Finanzen schwinden, da kann die Kreativität der Bürger eigentlich nur noch wachsen. Sie muss es allerdings auch!
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