Wermelskirchen: DRK übernimmt die Trägerschaft Ogata Ost
zuletzt aktualisiert: 22.05.2008Wermelskirchen (RPO). „Die Kommunikation funktionierte nicht mehr –sie ist in letzter Zeit zunehmend schwieriger geworden. Deshalb haben wir die Konsequenzen gezogen“: Das sagte gestern die Leiterin der Grundschule Ost, Dagmar Strehlow, auf Anfrage dieser Zeitung zur Kündigung des Trägers der offenen Ganztagsschule (Ogata).
Denn der Kreisverband der Arbeitwohlfahrt (AWo) wird seine Aufgaben nur noch bis zum 31. Juli wahrnehmen. Ab 1. August übernimmt als Träger der DRK-Kreisverband die Ogata-Ost.
Wichtig ist Frau Strehlow, den Eltern mitzuteilen, dass ein nahtloser Übergang erfolgt. „Auch das Personal wird komplett übernommen. Ebenso wird sich an unserem Konzept nichts ändern. Denn das wird vom DRK übernommen.“
Fast zwei Jahre nun war die AWo an der Grundschule Ost als Träger der Ogata tätig. „Ich hatte letztlich den Eindruck, dass die Arbeiterwohlfahrt zu viele Trägerschaften übernommen hat und sie die Arbeit nicht mehr bewältigen konnte.“ Es schienen ihr „zu weite Wege“ zu sein: „Wir haben kaum mal jemanden hier gesehen.“
In diesen zwei Jahren sei auch das Außengelände nicht hergerichtet worden – eine Forderung, die immer bestanden habe. Auch mit den Architektenvorstellungen sei man nicht zufrieden gewesen. „Deshalb haben wir uns nach einem neuen Träger umgesehen.“
Kommunikation und die notwendige Transparenz hätten bei der AWo einfach gefehlt, so die Schulleiterin. „Wir möchten eingebunden werden in den Prozess. Immerhin geht es uns um das Wohl der Kinder.“
Außengelände wird hergerichtet
Dank der Unterstützung der Stadtverwaltung werde aber das Außengelände jetzt noch von der AWo hergerichtet; Beigeordneter Jürgen Graef bestätigte das: „Die AWo wird ihre Arbeiten an der Ostschule beenden. Dann wird der neue Träger einen guten Start haben.“
Neben dem DRK-Kreisverband hatten sich auch der evangelische Kirchenkreis Lennep und die evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen um eine Trägerschaft beworben. Strehlow: „Die evangelische Kirchengemeinde hatte noch keine Erfahrung. Wir haben uns dann mehrere Ogatas, die vom DRK als Träger unter anderem in Rösrath und Heiligenhaus, angeschaut. Das passte gut in unser Konzept.“
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