Wermelskirchen: Für Blue Spirit wäre der Loches-Platz zu klein
zuletzt aktualisiert: 05.03.2009Wermelskirchen (RPO). Eine Erfolgsgeschichte hat die junge, in Dhünn ansässige Firma Blue Spirit bereits hinter sich. Doch jetzt will sie bereits expandieren, in ganz großem Maße: "Wir wollen auf jeden Fall in Wermelskirchen bleiben", betont Geschäftsführer, Bernd Odendahl. Aber Blue Spirit benötige mindestens 2500 bis 3000 Quadratmeter reine Gebäudefläche für den geplanten Firmenneubau. Der Loches-Platz sei zwar zunächst ins Auge gefasst worden, aber: "Ich habe mir das Gelände genau angeschaut und meine, es ist für unseren Bedarf doch wohl zu klein." Doch es gibt laut Bernd Odendahl weitere Grundstücksoptionen auf Wermelskirchener Stadtgebiet, etwas weiter in den Randgebieten. Er ist zuversichtlich, dass sich für sein expandierendes Unternehmen mit Hilfe des Bürgermeisters und der städtischen Wirtschaftsförderung sicherlich in Wermelskirchen das Geeignete finden lässt.
Bis dato hat Blue Spirit noch beengte Räume in Dhünn, an der Hauptstraße, und beschäftigt dort zehn feste und vier freie Mitarbeiter. "Aber wir expandieren um bis zu drei weitere Mitarbeiter jeden Monat", sagt der Geschäftsführer. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen leide seine Firma nicht unter der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das liege an der Ausrichtung unter anderem auf Online-Spiele: "Dieser Markt boomt", betont Bernd Odendahl. Dieser Firmenzweig wurde im Oktober 2008 in Wermelskirchen gegründet, unter dem Label PixelPlaying Games. Im Herbst diesen Jahres sollen die ersten Spiele herausgebracht werden. 2006 wurde die Firma Blue Spirit für Computeranimationen in Remscheid von den Brüdern Bernd und Guido Odendahl gegründet.
Für den Neubau, sei es auf dem Loches-Platz oder doch eher außerhalb, gebe es auch bereits ein festes Architekturkonzept, berichtet Bernd Odendahl: "Es wird ein dreieckiger Bau mit viel Glas. Die moderne Architektur werde aber so gestaltet, dass sie sich auch in die bergischen Umgebung einfügen werde, sagt der Geschäftsführer. Ortsbesichtigungen und Projektpräsentationen mit Bürgermeister und Wirtschaftsförderer sind stehen nun als Nächstes an.
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