Wermelskirchen: "Für die Gastronomie soll etwas hängen bleiben"
zuletzt aktualisiert: 27.11.2009Wermelskirchen (RPO). Die Bergische Morgenpost hat der Vergangenheit mehrfach Serien über die örtlichen Gärten gebracht, die mit großem Interesse gelesen worden sind. Verwunderlicherweise war der Naturarena Bergisch Land aber Wermelskirchen als "Gartenlandschaft" noch nicht so recht aufgefallen. Darauf angesprochen wunderte sich auch Bernd Hibst vom Amt für Wirtschaftsförderung. Er habe den Geschäftsführer der Naturarena, Matthias Derlin, doch selbst bei dessen Präsentation im Sommer 2007 auch auf den Gartenstandort Wermelskichen aufmerksam gemacht.
Umso froher ist Hibst, der auch für den Tourismus zuständig ist, dass Wermelskirchen nun mit ins Programm soll. Nachdem was er in der BM gelesen habe, gebe es sicherlich eine Vielzahl von örtlichen Gartenbesitzern, die Schönes, Besonderes und vor allem Sehenswertes zu bieten hätten, glaubt Hibst. Er selbst habe mal im Irland-Uraub eine solche Gartentour gemacht und sei nachhaltig begeistert davon.
Hibst könnte sich vorstellen, die Gartentour, erweitert durch Wermelskirchen, auch mit dem geplanten Wander-Taxi-Bus zu bedienen, der auf Nachfrage das Eifgenbach- und Dhünntal an den Sommerwochenenden anfahren soll. "Die Anfahrtpunkte des Wander-Taxi-Busses sollen auch die Gastronomie berücksichtigen, so das für die auch etwas hängen bleibt", erläutert Hibst aus touristischer Sicht.
Für die Stadtverwaltung bietet er Gartenbesitzern denn auch Hilfestellungen an, wenn sie sich am Programm der "Offenen Gartenpforte" beteiligen möchten. Er rät ausdrücklich, sich frühzeitig zu melden, denn bis Februar müsse die komplette Planung stehen.
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