Wermelskirchen: Gefährlicher Streckenabschnitt auf L 409
zuletzt aktualisiert: 11.04.2008 - 12:39Wermelskirchen (RPO). Die Dienststelle für Verkehrsunfallauswertung der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde müssen eine Unfallhäufungsstelle auf der L 409 zwischen Habenichts und Dhünn verzeichnen. Das Unfallgeschehen auf der L 409 ist seit Jahren im gesamten Verlauf von Habenichts bis zur B 506 in Kürten auffällig.
Es gab bereits 1985, 1993, 1998, und 2004 Häufungen von Verkehrsunfällen an bestimmten Stellen.
Eine der Hauptunfallursachen war in der Vergangenheit neben der uneinheitlichen Kurvenführung, die unterschiedliche Beschaffenheit Fahrbahnoberfläche aber auch schadhafte Stellen und Mängel am Asphalt.
Auf dem jetzt auffälligen Teilstück wurde interessanterweise vor einiger Zeit die Fahrbahnoberfläche erneuert. Ausgerechnet hier häufen sich jetzt die Unfälle. Im Zeitraum vom 01.01.2006 bis zum 31. 12.2007 kam es auf dem Teilstück zwischen Dhünn-Neuenhaus und Dhünn zu 11 Unfällen (davon 8 Alleinunfälle). An allen Unfällen waren Zweiradfahrer beteiligt! Es wurden 6 Personen schwer und drei leicht verletzt. Bei den 11 Unfällen entstand ein volkswirtschaftlicher Gesamtschaden in Höhe von ca. 650.000 EUR.
"Die Fahrzeugführer glauben scheinbar, dass sie auf der neuen verbesserten Fahrbahn freie Fahrt haben", so Manfred Dillenburg. Er bemängelt allerdings gleichzeitig, dass die Fahrbahnmarkierungen und -randlinien zum Teil abgefahren sind und dadurch den Fahrern die optische Führung fehle. "Hier muss Abhilfe geschaffen werden! Außerdem sollen zusätzliche Leittafeln und Leitpfosten die Kurvenverläufe besser absichern," so der Fachmann der Kreispolizeibehörde.
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Zweiradfahrer um vorsichtige Fahrweise mit angemessener Geschwindigkeit.
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