Kommentar: Genug Arbeit für alle! Parteien
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 06.11.2009Kommentar (RPO). Vorausgesetzt, es ist nicht nur ein Strohfeuer der neuen Nachdenklichkeit, das Wolfgang Horn jetzt bei der SPD mitbekommen hat, so haben die Sozialdemokraten den wichtigsten Schritt noch vor sich. Wenn sie jetzt tatsächlich Politik für die Menschen in Wermelskirchen machen wollen, dann müssen sie dies auch vermitteln, kommunizieren. Ob sie aus der selbst gewählten Rolle des ewig Schmollenden, sich ungerecht behandelt Fühlenden jetzt hinaus finden, wird sich weisen. Wenn dies geschieht, dann kommt's zwar spät, aber es wäre eine beachtliche Leistung. Denn ob die CDU dazu fähig wäre oder sein wird, ist ebenfalls noch zu beweisen. Bislang gab's zwar Bekundungen, aber Taten müssen folgen.
Ganz wichtig ist Wolfgang Horns Hinweis an alle! Parteien. Die derzeitigen Wahlgewinner haben nämlich auch keinen Grund, sich jetzt bequem zurückzulehnen. Sonnen können nämlich auch sie sich nicht in ungetrübter "Publikumsgunst". Denn auch die Gewinner der Kommunalwahl dürfen nicht vergessen, dass die Beteiligung der Bürgerschaft an dieser Wahl nicht berauschend war. Im Umkehrschluss heißt das auch für sie: Es gibt immer noch zu viele Bürger in Wermelskirchen, die sich bislang durch keine der örtlichen Parteien angesprochen fühlen. Fazit: Also gibt's genug Arbeit für alle! in dieser Wahlperiode.
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