Wermelskirchen: Große Patientenorientierung
VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 14.12.2007Wermelskirchen (RPO). Im Krankenhaus wird am 1. April Dr. Volker Launhardt neuer Chef der Innere Medizin. Deren langjähriger Leiter, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Wagner, geht dann in den Ruhestand.
„Ich freue mich, dass die Abteilung, in der ich 21 Jahre tätig war, in gute Hände übergeben wird“, sagte gestern Dr. Peter Wagner, der Chefarzt der Inneren Abteilung des Wermelskirchener Krankenhauses. Und auch Geschäftsführer Christian Madsen sparte nicht mit Vorschusslob: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit zwischen unserem neuem Chefarzt und der Geschäftsleitung klappen wird.“
Dr. Volker Launhardt war einer von insgesamt 49 Bewerbern, die sich auf die Ausschreibung der Chefarztstelle in Wermelskirchen gemeldet hatten. Das Auswahlverfahren war da nicht nur umfangreich, es wurde auch, so betonten Christian Madsen und Aufsichtsratsvorsitzender Frieder Burghoff, „sehr transparent“ gestaltet. Das heißt, auch alle Chefärzte, die Pflegedienstleitung und die Personalleitung waren eingeschaltet und äußerten ihre Eindrücke.
Chefarzt-Wechsel
Chefarzt Dr. Peter Wagner vollendet in der kommenden Woche das 65. Lebensjahr. Zum 31. März 2008 geht er in den Ruhestand.
Sein Nachfolger Dr. Volker Launhardt tritt seinen Dienst am 1. April 2008 an.
Wahl unter drei Kandidaten
Letztlich blieben drei Kandidaten übrig, zu denen am Mittwochabend in der Aufsichtsratssitzung die endgültige Entscheidung fiel – und das zwar nicht einstimmig, aber mit großer Mehrheit. „Das war um 20 Uhr. Um 20.15 Uhr hat dann Dr. Launhardt die Verträge unterschrieben“, berichtete Friedel Burghoff, der betonte, dass es ihm sehr wichtig gewesen sei, dass alles gut ablief. Nicht zuletzt deswegen, weil es nach 21 Jahren der hervorragenden Tätigkeit von Dr. Peter Wagner nicht leicht gewesen sei, einen passenden Nachfolger zu finden. Außerdem habe man zuletzt drei sehr hochwertige Bewerber gehabt, unter denen die Wahl wirklich schwer gefallen sei.
Den Ausschlag habe dann gegeben, so Dr. Wagner, dass der gesamte Werdegang und die Persönlichkeit von Dr. Volker Launhardt ins Krankenhausumfeld passe – auch mit Blick auf neue Entwicklungen und Ziele. Wagner machte auf Nachfrage auch keinen Hehl daraus, dass Dr. Launhardt letztlich sein Wunschkandidat war. Und Geschäftsführer Madsen war bei den Vorstellungsgesprächen „die sehr, sehr große Patientenorientierung“ von Launhardt positiv aufgefallen.
Madsen betonte zudem den „ganzheitlichen Ansatz“ der internistischen Abteilung, was für die Patienten viele Vorteile bringe. Er hob aber auch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten hervor.
Nun hätte es zu Weihnachten gepasst, dass der designierte Chefarzt dem Geschäftsführer einen Wunschzettel für die Abteilung überreicht. Doch davor bewahrte diesen die von Dr. Wagner betriebene, hervorragende apparative Ausstattung der Inneren Abteilung.
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