Wermelskirchen: Hasi auf sieben Meilen-Schlappen
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 25.09.2008Wermelskirchen (RPO). Die gelben Schlappen in Nahaufnahme hatten es Dienstagabend auch den Vox-Kameraleuten angetan. Schnellen Schrittes „schlappte“ Wermelskirchen-Auswanderin Anke Leithäuser alias Hasi mit ihren gelben Tretern über die Märkte am Gardasee, stets auf der Suche nach einem Standplatz für den Imbisswagen.
Wie ein gelb-roter Glückskäfer ist Hasi denn auch inzwischen fündig geworden: „Wir haben jetzt schon auf fünf von sieben Wochenmärkten unsere Standplätze“, freute sich Anke Leithäuser gestern am BM-Telefon.
Hasi läuft für die Kamera zu schnell
Doch ihre sieben Meilen-Schlappen wird sie auch künftig weiter über die Märkte tragen. Denn jedes Mal muss sie mindestens dreimal über die Märkte laufen, um einen Polizisten zu kriegen, der ihr und Didi dann den Standplatz für den Imbisswagen zuweist. „Die Märkte sind so groß wie in Wermelskirchen die Distanz vom Loches-Platz bis zum Schwanenplatz. Aber ich kann einfach nicht langsam gehen, das haben auch die Leute von Vox zu spüren gekriegt. Die konnten mit mit der Kamera kaum folgen“, erzählt Anke Leithäuser. Wann sich das Team von „Goodbye Deutschland“ den Leithäusers wieder auf die Fersen heftet, ist denn auch noch unbekannt: „Mir fehlen die aber nicht, wir müssen ja auch mal wieder zum Arbeiten kommt“, sagt Hasi, die diesmal aber mit ihrer und Didis Darstellung im Fernsehen zufrieden war.
Mehr über Leithäusers
Die Homepage von Hasi und Didi hat die Adresse: www.kanagaroobooks.de/didi_und_hasi.htm, die E-Mail-Adresse ist: didi_und_hasi@hotmail.de
„Die haben uns gezeigt, so wie wir sind“, meint Anke Leithäuser. So bewahrte Dirk stets die Ruhe, und Anke rief beherzt zum Weitermachen auf, auch wenn’s mit einem Standplatz mal wieder nicht geklappt hatte. Und wenn Hasi ihrenDidi beim Kartoffelschälen anspornen wollte: „Das hab’ ich auch schon mal schneller gesehen.“ Dann entgegnete Didi super -cool : „Bei mir aber nicht!“
Doch so richtig ans Arbeiten kommen die Leithäusers inzwischen auf den Wochenmärkten: „Mittags ist dann aber auch Feierabend, weil wir regelmäßig ausverkauft sind“, berichtet Hasi. Eine Aussicht auf einen Standplatz auf dem Weihnachtsmarkt der Region gebe es auch bereits - und oben auf den Bergen den ersten Schnee. Den guten Umsatz auf den Wochenmärkten führen die Leithäusers auch auf ihren zunehmenden Bekanntheitsgrad zurück: „Es gibt da drei Typen. Die Einen gucken uns nur von weitem an und tuscheln, ob wir es auch sind. Die Zweiten kommen auf uns zu und fragen: Kann es sein...? Und die Dritten suchen und ganz gezielt auf und bleiben für ein Gespräch bei uns stehen“, freut sich Hasi.
Motorradtour in die Berge
Ein nettes Wochenende steht für die „Exilanten“ außerdem bevor: Leithäusers erwarten eine ehemalige Arbeitskollegin aus dem Rathaus mit Partner und Harley Davidson: „Dann machen wir alle eine ausgedehnte Motorradtour durch die Berge!“, kündigt Anke Leithäuser an.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



