Wermelskirchen: Hasi und Didi in der Heimat
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 12.03.2009Wermelskirchen (RPO). Nach einem Jahr schauten die Wermelskirchen-Auswanderer Anke und Dirk Leithäuser für einen Tag bei Bekannten und Freunden vorbei. Bergische Bratwurst einzukaufen stand ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung der ehemaligen Wohnung in den Bürgerhäusern.
"Guck mal, sind das nicht?!" Knallrot gekleidet, sie klein und blond, er groß und blond: Richtig, sie sind es! Hasi und Didi waren gestern auf Heimatbesuch in Wermelskirchen. Nach fast einem Jahr haben die Italien-Auswanderer Anke und Dirk Leithäuser zum ersten Mal wieder die Freunde und ehemaligen Arbeitskollegen in Wermelskirchen besucht. Ihre Bilanz nach dem ersten schweren Jahr am Gardasee: "Es war zwar ganz schön, die alten Bekannten in Wermelskirchen wieder zu treffen. Aber das Wetter ist am Gardasee entschieden besser. Wir haben es nicht bereut, ausgewandert zu sein", waren sich Anke und Dirk Leithäuser einig. Die erste Station auf ihrem Heimattrip machten sie bei der Bergischen Morgenpost, die sie seit Ostern vergangenen Jahres sozusagen in guten und schlechten Zeiten bei ihrem Italienabenteuer begleitet hat.
Leithäusers im Netz
Die Homepage der Leithäusers hat die Adresse www.didiundhasi.com. Und bei Vox-TV geht's im April weiter
Doch dann "juckte" es die Leithäusers vor Erwartung zu sehen, was denn auch ihrer alten Wohnung geworden ist. Denn, da wo Hasi und Didi als Hausmeisterfamilie in den Bürgerhäusern ihre Wohnräume hatten, dort "residiert" jetzt Musikschulleiter Alfred Karnowka im ehemaligen Schlafzimmer der Leithäusers. Schon für manch ein Witzchen auf seine Kosten hat das herhalten müssen: "Aber damit kann ich leben", sagte Karnowka souverän, freute sich über den Besuch der Leithäusers und stellte sich auch bereitwillig zum Foto im "Schlafzimmer"-Büro bereit.
Die frühere Wohnung
Das Esszimmer von Hasi und Didi ist mittlerweile zum Sekretariat der Musikschule geworden, Wohnzimmer und Kinderzimmer wurden Unterrichtsräume. Aber Anke Leithäuser entdeckte auch noch "Spuren der Vergangenheit": "Sieh mal, Dirk, die Türe klemmt immer noch! Und die Schilder da, die hab' ich noch aufgehängt!"
Mittags gab's dann ein großes Wiedersehen im Rathaus mit den ehemaligen Kollegen. Die Leithäusers durften den kleinen Saal für eine Bilderpräsentation ihrer neuen Heimat nutzen; die ehemaligen Kollegen ihre Mittagspause, um den spannenden Erzählungen von Hasi und Didi zu lauschen.
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