Wermelskirchen: „Hasis“ Brat-Fritze ist über den Berg
zuletzt aktualisiert: 01.04.2008Wermelskirchen (RPO). Conny Reimann aus Hamburg ist schon ein Kultstar in der Vox-Serie „Goodbye Deutschland“ – „Hasi“ und „Didi“ aus Wermelskirchen wollen es jetzt noch werden. Auf dem besten Wege dazu sind Anke und Dirk Leithäuser bereits, die sich als „Hasi“ und „Didi“ jetzt mit ihrem Wurst-Wagen am Gardasee selbstständig machen.
Die ersten Starthürden sind geschafft. Und es gibt die ersten beiden, allerdings noch nur voraussichtlichen, Sendetermine: Am 10. und 17. Juni sollen die ersten Leithäuser-Abenteuer jeweils ab 20.15 Uhr bei Vox über die Fernsehschirme in die heimischen Wohnzimmer übertragen werden.
Bergische Reibekuchen in Italien
Live sind Anke und Dirk Leithäuser allerdings noch damit beschäftigt, die letzten zehn ihrer insgesamt 80 Umzugskartons auszupaken. „Morgen werden wir auch zum ersten Mal in unserer Wohnung schlafen“, freute sich Anke Leithäuser gestern im Gespräch mit der BM.
Der nächste und wichtigste Schritt wird dann aber die Eröffnung von „Hasis“ und „Didis“ „Imbiss-Paradies“, nachdem auch der knallrote Imbisswagen mit den gelben Punkten sicher über den verschneiten Brenner geschafft worden ist.
„Das erste Probegrillen im Imbisswagen gibt es auf unserem Campingplatz“, kündigt Anke Leithäuser an. Für die Kamera des dreiköpfigen Vox-Teams, das die Leithäusers zunächst bis vergangenen Donnerstag begleitet hat, wurden aber schon mal echt-bergische Reibekuchen vor dem typisch italienischen Panorama mit Gardasee und Campingfreunden zubereitet und genossen. Das Leben in Italien genießen die Wermelskirchen-Auswanderer schon in vollen Zügen: „Wir haben hier 20 Grad im Schatten und schon fast einen Sonnenbrand bekommen“, erzählt Anke Leithäuser.
Bei einem Motorradausflug haben „Hasi“ und „Didi“ auch schon mal ihr künftiges Geschäftsrevier ausgekundschaftet. Denn neben den Campingplätzen wollen sie mit ihrem „Imbiss-Paradies“ auch die Wochenmärkte bereisen. Doch da gibt’s auch schon das erste Problem: Einen Standplatz auf irgendeinem der Märkte wird es für die „Exil-Wermelskirchener“ nicht geben: „Die Standplätze auf den italienischen Märkten werden alle von Generation zu Generation weitergegeben.
Und selbst wenn eine Familie aufhört, dann gilt der Platz weiterhin nur für das bisherige Angebot“, weiß Anke Leithäuser. Andererseits wollen „Hasi“ und „Didi“ mit ihrer deutschen Currywurst und den bergischen Reibekuchen und Eintöpfen ja Neuland am Gardasee erobern.
Doch Sorgen bereitet die Standplatzfrage Anke Leithäuser nicht: „Dann stellen wir uns mit unserem Imbisswagen eben auf die Parkplätze an den Wochenmärkten. Auch in den Städten ist es schon mega-voll von Touristen. Es wird Zeit, dass wir mit dem Wurstverkauf beginnen“ sagt sie. Anke Leithäuser geht davon aus, dass sich ab nächster oder spätestens übernächster Woche bei „Hasi“ und „Didi“ dann endlich alles „um die Wurst dreht“ und das „Imbiss-Paradies“ ins Rollen kommt.
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