Wermelskirchen: „Innere“ vor der Zäsur
VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 14.12.2007Wermelskirchen (RPO). Die Abteilung Innere Medizin des örtlichen Krankenhauses steht in gut einem Vierteljahr vor einen Zäsur: Nach 21 Jahren geht der Ärztliche Direktor, Chefarzt Dr. Peter Wagner, in den Ruhestand. 21 Jahre – das prägt. Es prägt die Abteilung, die Mitarbeiter, und es prägt auch den Eindruck und Ruf des Hauses bei den Patienten und in der Öffentlichkeit.
Der Ruf ist zweifellos sehr gut. Die „Innere“ ist – neben der Chirurgischen Abteilung – eine wesentliche Stütze des Hauses. Immerhin gehen rund 3500 „Fälle“ von jährlich insgesamt rund 8300 auf ihr Konto. Und das Krankenhaus schreibt schwarze Zahlen – was heute bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist.
Vor diesem Hintergrund vollzieht sich der weitere Führungswechsel. Nachdem Heinz Ulbrich jahrzehntelang als Geschäftsführer erfolgreich tätig war und in Christian Madsen ein kompetenter Nachfolger gefunden wurde, gibt es jetzt auch in der medizinischen Führungsriege einen Wechsel.
Dr. Volker Launhardt tritt in große Fußstapfen. Er wurde mit großer Mehrheit gewählt. Das spricht dafür, dass man ihm viel zutraut. Nicht nur die Wagnerschen Fußstampfen auszufüllen, sondern auch, die „Innere“ weiterhin erfolgreich und zukunftsorientiert zu führen.
Internist und Kardiologe
Dr. Volker Launhardt ist Arzt für Innere Medizin, Kardologie und spezielle internistische Intensivmedizin. Er ist 1969 in Hagen in Westfalen geboren, wuchs in Herdecke auf, wo er auch sein Abitur machte. 1988 bis 1989 leistete er Zivildienst im Städtischen Krankenhaus Wetter/Ruhr. 1989 bis 1995 folgte das Medizinstudium an der Ruhr Universität Bochum, wo er 1996 zum Dr. med. promovierte. 1996 bis 2002 gab es eine Weiterbildung zum Internisten und Kardiologen an der Universitätsklinik Bochum.
Seit 2002 war Dr. Launhardt Oberarzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin an der Medizinischen Universitätsklinik im Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer. Dr. Volker Launhardt sieht den beruflichen Herausforderungen seiner künftigen Chefarzttätigkeit mit großen Vorfreude entgegen. Auch kommt die Größe der Stadt Wermelskirchen seinen diesbezüglichen Vorstellungen sehr entgegen. Schließlich bleibe auch eine relative Nähe zu seinem Heimatort Herdecke, sagte er gestern.
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