Kommentar: Integration ist kinderleicht
VON BIRTHE ROSENAU - zuletzt aktualisiert: 22.07.2010Kommentar (RPO). In der Kinderstadt geht es im Grunde so zu, wie es auch bei den Erwachsenen ist: Wer Arbeit in einer der 18 Werkstätten hat, bekommt dafür Geld und kann sich von dem Geld auch etwas leisten. Zum Beispiel den ein oder anderen Ausflug. Doch in einer Hinsicht ist die Kinderstadt vielleicht sogar ein Stückchen weiter als eine "normale" Stadt. Integration läuft in der Kattwinkelschen Fabrik nicht nur theoretisch, sondern jeden Tag ganz praktisch ab. Wie bereits im vorigen Jahr sind die Werkstatt Lebenshilfe sowie die Lebenshilfe Service gGmbH mit im Boot.
Zehn Kinder mit Behinderung sind dieses Mal Teil der Kinderstadt. Und eines von ihnen sitzt nun mit im Stadtrat. Ganz selbstverständlich und ohne großes Aufsehen, einfach, weil es viele Wählerstimmen bekommen hat.
So etwas wünscht man sich noch viel mehr in der "großen" Politik: Dass Behinderte sich und ihre Belange gut im Stadtrat vertreten fühlen. Vielleicht sogar so gut, dass ein eigener Beirat irgendwann überflüssig wird...
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