Wermelskirchen: Jahresabschlussfahrt wieder nach Dülmen Tolle Besichtigungen, aber auch einige Pannen
zuletzt aktualisiert: 25.11.2006Wermelskirchen (RPO). Jahresabschlussfahrt, Jubiläumsfahrt, letzte Fahrt – die Seniorenfahrt, die am 7. Dezember wieder Dülmen zum Ziel hat, ist vieles gleichzeitig. Hans-Werner und Ilse Bisterfeld freuen sich darauf, wie auch die weiteren Fahrtteilnehmer. Dabei sein wird Gerda Ernhardt aus Hilfringhausen, mit 91 Jahren eine der ältesten Teilnehmerinnen, die zudem immer noch für musikalische Unterhaltung per Gitarre sorgt. Heinrich Niehaves wird die Festansprache halten.Die Abfahrt ist um 13 Uhr, Ankunft gegen 15 Uhr. Nach der Begrüßung gibt es das Kaffeetrinken, die Festrede sowie Darbietungen.
Anmeldungen sind noch möglich über Tel. 2277 (Bisterfeld) oder Tel. 8 47 26 (Gundula Schröder und Hartmut Lürtzing) im Haus der Begegnung.
Mit unterschiedlichsten Programmen wurden die Seniorenfahrten in den vergangenen 25 Jahren immer wieder neu interessant gestaltet. „Höhepunkte waren immer die Besichtigungen“, erzählt Hans-Werner Bisterfeld. Dabei lernten die Senioren beispielsweise die bekannte Firma Asbach kennen (und es durfte auch gekostet werden), sie konnten zweimal hinter die Kulissen des Flughafens Köln-Bonn schauen und besuchten sogar dreimal den Frankfurter Flughafen. Beim Wermelskirchener Frank Plasberg war man dreimal an dessen Arbeitsplatz beim WDR zu Gast. Das ZDF in Mainz öffnete siebenmal für die bergischen Senioren die Türen.
Doch es gab auch Pannen und mitunter Probleme. So wurde eines Tages bei einer Fahrt eine Reiseteilnehmerin in Gütersloh krank, was zur Folge hatte, dass bei weiteren Touren in jedem Bus Helferinnen dabei waren.
Saal war belegt
Die 200. Fahrt sollte etwas besonderes sein – das wurde sie dann auch, allerdings kurzzeitig im negativen Sinne: Als man in Eicherscheidt/Bad Münstereifel ankam, waren die reservierten Räumlichkeiten durch eine Werbeveranstaltung besetzt. „Was nun?“ war da die große Frage. Bisterfeld: „Da bewährten sich die guten Kontakte von Busunternehmerin Gisela Schramm. Ihr gelang es, in Bad Münstereifel einen anderen Saal zu organisieren – und der war noch schöner, als der ursprünglich gebuchte. Und auch mit dem Essen hat es noch prima geklappt.“
Gute Laune trotz Glatteis
In lebhafter Erinnerung ist Ilse und Hans-Werner Bisterfeld auch noch eine Jahresabschlussfahrt zum Krickenbecker See in der Nähe der holländischen Grenze: „Als wir über die Autobahn zurück kamen, gab’s bei Leverkusen Stillstand, weil die Fahrbahn total vereist war. Wir haben etwa zweieinhalb Stunden warten müssen, bis wir die paar Kilometer bis nach Hause fahren konnten. Aber erfreulicherweise herrschte im Bus nicht etwa Unmut darüber, sondern es gab gute Laune und Fröhlichkeit. Nur die zu Hause wartenden Angehörigen erfuhren nicht, wo denn die Reisenden blieben.“ Das Busunternehmen schaffte sich daraufhin damals gerade auf den Markt kommende Handys an.
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