Wermelskirchen: Kritik an Kowalewski
zuletzt aktualisiert: 15.11.2008Wermelskirchen (RPO). „Wegen seiner Nähe zu Friedel Burghoff kam für mich Ulrich Kowalewski als Bürgermeisterkandidat nicht in Frage“, sagt Martin Bosbach. Denn vor etwa einem Jahr sei er von Kowalewski bei einem Privatbesuch gefragt worden, ob er seine Kandidatur unterstützen würde. „Das habe ich abgelehnt, und damit war das Gespräch beendet“, erinnert sich Bosbach. Ihm sei aber nicht bekannt, dass das Thema einer Kandidatur Kowalewskis daraufhin noch im CDU-Vorstand behandelt worden wäre: „In den Niederschriften ist nichts zu finden“, sagt Bosbach. Er wissen zwar nicht, was der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Volker Schmitz und Ulrich Kowalewski möglicherweise besprochen haben könnten. Ihm sei aber nie bekannt geworden, dass sich Kowalewski klar und deutlich zu einer Kandidatur erklärt habe. Er meine, Kowalewski hätte sich offen den CDU-Mitgliedern zur Wahl stellen und es auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen sollen. „Man kann den Vorstand auch schon mal vor die Wand laufen lassen“, sagt Bosbach.
Kritik übt Bosbach an Gerhard Braun als Unterstützer von Ulrich Kowalewski: Bei allem Respekt für Brauns Alter und ehemalige Tätigkeit im Bundestag, so habe dieser doch kein Recht, sich immer wieder zu tagespolitischen Themen über die CDU kritisch zu äußern. Braun fehlten dazu die notwendigen Hintegrundkenntnisse aus dem CDU-Vorstand, beanstandet Bosbach.
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