Wermelskirchen: Kritik an Menschenrechtspolitik
zuletzt aktualisiert: 12.04.2008Wermelskirchen (RPO). „Wir sind Sponsor der deutschen Mannschaft. Für uns haben die Olympischen Spiele nichts mit China zu tun“, betont der Geschäftsführer der Firma Bego, Christoph Weiss, im Gespräch mit der Bergischen Morgenpost. Allerdings sehe er es als positiv an, dass durch die Olympischen Spiele in Peking nunmehr die weltweite Aufmerksamkeit auf die Menschenrechte und „hoffentlich auch“ auf den Umweltschutz in China gelenkt werde. Sein Firmenengagement werde weiter, wie geplant, auch für Peking aufrechterhalten, betonte er.
Der chinesischen Regierung habe es aber doch bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele klar sein müssen, dass das Land dann auch wegen seiner Menschenrechtspolitik und der nunmehr seit 50 Jahren währenden Besetzung Tibets in der westlichen Welt in die kritische Diskussion geraten werde, meinte Christoph Weiss.
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