Wermelskirchen: Künstler, Sportler, Ehrenamt fördern
zuletzt aktualisiert: 25.10.2008Wermelskirchen (RPO). Die gemeinnützigen Aktionen will WiW nach Ankündigung von Heinrich Niehaves mit der Förderung der Künstler beginnen. Ausstellungen vor Ort sollen mit unterstützt werden, und eine Fahrt zur Archäologie-Ausstellung in Münster ist geplant.
Im Bereich der Völkerverständigung sollen die Städtepartnerschaft mit Loches weiter belebt werden und der Schüleraustausch mit Varna fortgesetzt werden. Zur Heimatpflege soll ein heimatkundliches Geschichtsbuch über die Dhünntalsperre im nächsten Jahr aufgelegt werden. Gemeinsam mit der Volkshochschule und dem Bergischen Geschichtsverein möchte WiW so genannte Stadtführer ausbilden, die Ortsfremden Wermelskirchen auch von seiner Historie her erschließen können. Der Martinszug soll als Brauchtum demnächst ebenso wie der Nikolausmarkt den Titel „historisch“ erhalten und entsprechend aufgewertet werden. In der Gesundheits- und Sportförderung seien die Unterstützung eines Handball-Länderspieles und die Organisation eines Frauen-Fußball U 19-Turniers geplant. Außerdem seien Schulmeisterschaften im Hallenfußball für die Klassen eins bis 13 sowie für Behinderte in der Bergischen Sportarena geplant, kündigte Niehaves an. Fürs bürgerschaftliche Engagement hat sich WiW indes die Musikschule und das Blasorchester Dabringhausen ausgesucht. Außerdem sollen Verkehrssicherheitstage und die Stellenbörse unterstützt werden.
In Absprache mit der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Regina Löhmer will WiW Judokurse für Frauen anbieten und ein Kataster für „dunkle Ecken und Plätze“, die von Frauen aus guten Gründen gemieden werden, erstellen: „Wir machen aber nichts ohne die Stadt“, sagte Niehaves zu möglichen baulichen Veränderungsvorschlägen.
Den WiW-Vorstand werden nach der Wahl am Donnerstag übrigens die neue Schatzmeisterin Andrea vom Stein sowie der neue Schriftführer Sven Schminke komplettieren. Die 36-Jährige und der 27-Jährige sind bei der Stadtsparkasse angestellt. ihre Vorgänger Klaus Schiffler und Dennis Fröhlen seien aus privaten und beruflichen Gründen ausgeschieden, sagte Niehaves.
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