Wermelskirchen: Mit ,Lichterschein' Beleuchtung finanzieren
zuletzt aktualisiert: 18.11.2009Wermelskirchen (RPO). Die Weihnachtsbeleuchtung in Wermelskirchen ist ein heißes Eisen. Vor allem seit dem vorigen Jahr, als der Weihnachtsbaum im kalten LED-Licht bläulich schimmerte. Dabei waren die Einzelhändler eigentlich ihrer Zeit voraus: Sie wollten Energie sparen. Denn die Finanzierung wird immer schwieriger. WiW hatte jedoch – nach etlichen Bürgerprotesten – schnell ein Einsehen: So wurde der alte Lichterschmuck mit den Glühbirnen wieder in den Baum gehängt – auch in diesem Jahr werden Hunderte von 60 Watt Glühbirnen leuchten.
Aus der spontanen Aussage, einen Baumtaler einzuführen, um die Weihnachtsbeleuchtung zu refinanzieren, und ersten Bürgerfragen ("Wo gibt es die zu kaufen?"), wurde für dieses Jahr der "Lichterschein" kreiert. Den stellten gestern WiW-Vorsitzender Johannes Schnütgen, Geschäftsführer Heinrich Niehaves und Citymanager Maximilian Fresen vor. Der "Lichterschein" kostet drei Euro und ist offizielles Zahlungsmittel für einen Glühwein/Kinderpunsch auf dem Nikolausmarkt; ein Teil des Betrages fließt aber auch in die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung. "Wir bekommen ja davon kein Geld von der Stadt", so Fresen.
Die Finanzierung ist umso wichtiger, da in diesen Tagen ein zweiter Weihnachtsbaum aufgestellt wird: im Kreuzungsbereich Eich/Brückenweg. Er soll über fünf Meter hoch und beleuchtet werden. "Lichterscheine" können im Einzelhandel ober bei WiW zum Preis von drei Euro gekauft werden. Schnütgen appellierte an den Einzelhandel, die Weihnachts-Zählscheine als Kundenbindungsmittel reichlich einzusetzen. "Damit finanzieren wir auch das weihnachtliche Flair in dieser Stadt."
Neue Dell-Mark-Stückelung
Nach dem großen Erfolg mit Einführung der "Dell-Mark"-Währung in 2008 als 20 und 50 Euro-Stückelung wird das Angebot in diesem Jahr ergänzt durch zwei weitere Stückelungen: 15 und 30 Euro. "Wir haben von den Kunden gelernt, die sagen, dass für kleine Geschenke auch für zwischendurch 20 Euro schon zu groß ist", so Fresen. Rund 12 000 Euro wurden mit der Dell-mark bisher als Kaufkraft gehalten.
Aufkleber in den Geschäftseingängen zeigen künftig, wo die Dell-Mark eingelöst werden kann. "Die Akzeptanz ist jedenfalls größer als 2008", so Fresen. Die vier Stückelungen – 15, 20, 30 und 50 Euro – sind in der WiW-Geschäftsstelle sowie in den Zweigstellen und der Hauptstelle der Sparkasse erhältlich.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



