Wermelskirchen: Neue Bilder von Mueller-Stahl
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 31.03.2007Wermelskirchen (RPO). Ab Sonntag lohnt sich erneut der Besuch in Markt 9. Heinz Engels bestückt fast die gesamte Ausstellung von Armin Mueller-Stahl mit neuen Lithographien. Es werden unter anderem sehenswerte Bühnenbilder gezeigt.
Als „interessant und spannend“ würdigt ein Besucher die Ausstellung mit Werken von Armin Mueller-Stahl. „Es war ein schöner Tag in Wermelskirchen“, haben Besucher aus Troisdorf ins Gästebuch in Markt 9 geschrieben. „Lieber Heinz, da ist dir mal wieder was Tolles gelungen!“, bedankt sich ein weiterer Kunstfreund.
Zu der am 4. März eröffnete Ausstellung mit Lithographien von Armin Mueller-Stahl hat Organisator Heinz Engels bislang bereits 250 Besucher begrüßt. Aber jetzt erhofft er sich noch einmal einen großen Schub – nicht nur wegen der anstehenden Ostertage – sondern auch, weil er fast die gesamte Ausstellung neu bestückt. Ab Sonntag lohnt sich deshalb auch der erneute Besuch für diejenigen, die die Mueller-Stahl-Ausstellung bereits gesehen haben: Immerhin zwölf neue Exponate werden dann zu den Themenbereichen „Bühnenbilder“ und „Jazz“ zu sehen sein.
Viel ruhiger als Günter Grass
Dazu gehört auch die sehenswerte Lithographie mit einer Darstellung von Heinrich Mann mit seiner nackten „Muse“ oder die anspielungsreiche Bühnenszene „Kaffeepause“. Da wird deutlich, wie sich auch in den Pausen bei Vollblutschauspielern das Schauspiel fortsetzt, zumindest aber weiter gefachsimpelt wird. Auch mit „Wichtigtuern“ setzt sich der Künstler auseinander: „Dies ist auf jeden Fall eine Ausstellung von Seltenheitswert. Denn ich glaube nicht, dass wir Mueller-Stahl noch einmal nach Wermelskirchen bekommen. Er stellt anschließend nur noch in Großstädten aus“, weiß Heinz Engels. Doch obwohl bereits 250 Kunstfreunde diese Ausstellung besucht haben, ist Heinz Engels mit der Resonanz noch nicht so zufrieden wie er es bei der vorherigen Grass-Ausstellung war. „Mueller-Stahl ist viel ruhiger als Grass, um den wird nicht so viel Wirbel gemacht“, schmunzelt Heinz Engels. Nichtsdestotrotz sei Mueller-Stahl ein begnadeter und ernst zu nehmender Künstler, betont Heinz Engels. Drei Bilder sind relativ zu Beginn der Ausstellung bereits verkauft worden. Auch die jetzt neu ausgehängten Exponate können alle käuflich erworben werden. „Es gibt auch noch Plakate, die gegen einen Spende an den Kunstverein abgegeben werden. Und Kataloge sind auch noch da“, berichtet Engels.
Von den anstehenden Ostertagen erhofft sich Heinz Engels nun noch einmal einen besonderen Zulauf: „Die Sonntage waren in Markt 9 bisher immer die besten Tage“, blickt er zurück. So seien am vergangenen Sonntag sogar Ausstellungsbesucher aus Troisdorf und Freiburg nach Wermelskirchen gekommen, freut sich Heinz Engels. Und er setzt darauf, dass sich auch Teil II in der Kunstszene wieder herumspricht.
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