Wermelskirchen: Niehaves war mit der Ministerin in Bulgarien
zuletzt aktualisiert: 23.01.2007Wermelskirchen (RPO). NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben hatte Bürgermeister a.D. Heinrich Niehaves jetzt so zusagen als Wirtschaftsführer und „Türöffner“ mit zu ihrem offiziellen Antrittsbesuch im neuen EU-Land Bulgarien mit auf die Reise genommen.
Denn Bulgarien hat nicht nur historische Beziehungen zu Deutschland, sondern durch bereits vorhandenes und künftig noch geplantes Firmenengagement auch vitale Wirtschaftsbziehungen. Christa Thoben hatte Heinrich Niehaves in ihre handverlesene Delegation mit aufgenommen, weil er über gute Kontakte zum bulgarischen Staatspräsidenten verfügt, an den bulgarischen Universitäten in Sofia und Varna mit seinen Vorlesungen den EU-Beitritt mitvorbereitet hat und ein besonderes Projekt leitet.
Für dieses Projekt hat sich die Reise für Niehaves als besonders erfolgreich herausgestellt: Da zur Delegation Vertreter namhafter deutscher Firmen gehörten, konnte Niehaves Kontakte knüpfen und so 20 neue Praktikumsstellen für „seine“ rumänischen Studenten bei deutschen Firmen beschaffen. „Wir werden die Praktikanten noch sehr sorgfältig auswählen und mit ihnen auch unbedingt einen Deutschtest machen“, kündigt der Professor an. Außerdem müssen die Praktikanten besonders gute Zeugnisse aufweisen, denn sie gelten als die Elite für das neue EU-Land, die dementsprechend auch in Deutschland mit ausgebildet werden soll. Beim NRW-Empfang, den Wirtschaftsministerin Christa Thoben für die bulgarische Politik und Unternehmerschaft gab, wurde auch das von Heinrich Niehaves engagiert betreute Praktikantenprojekt vom bulgarischen Staatspräsidenten Georgi Parwanow besonders hervorgehoben und gelobt.
Wiedersehen in Düsseldorf
Wie gute alte Bekannte haben sich der bulgarische Staatspräsident und Heinrich Niehaves für den 30. Januar auf ein Wiedersehen in Düsseldorf verabredet. Dann kommt Parwanow nämlich auf Staatsbesuch zu Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und trifft sich auch mit dem Oberbürgermeister von Düsseldorf, Joachim Erwin. Heinrich Niehaves wird dabei sein und hofft, in den nunmehr seit zwei Jahren andauerenden Bemühungen um eine Städtepartnerschaft zwischen Sofia und Düsseldorf „Nägel mit Köpfen“ machen zu können.
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