Wermelskirchen: Notfall-Aufnahme wird 2008 neugestaltet
zuletzt aktualisiert: 03.10.2007Wermelskirchen (RPO). Die Einladung ist raus, und damit steht der Termin fest: Der Anbau des Krankenhauses soll am 27. März 2008 eröffnet werden. Im Beisein des NRW-Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann. Der Umzug einiger Abteilungen, so die derzeitigen Pläne, wird aber schon im Januar oder Februar erfolgen.
Nach der Insolvenz des Fensterrahmen- und Fassadenteilherstellers war der Zeitplan ins Wanken geraten. Seit Monaten ist die unfertige Fassade zu sehen. Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Madsen: „Die neue Fassade wird, da haben wir die Zusage des neuen Herstellers, bald angebracht.“ Und: Das Isoliermaterial hat in der Zwischenzeit im bergischen Regen keinen Schaden genommen.
Die Funktionsdiagnostik (Endoskopie, Dialyseplätze) wird im Neubau angesiedelt, ebenso wird es zusätzliche Zimmer für Privatpatienten geben – „damit erreichen wir dann eine Entlastung auf den übrigen Stationen“, so Madsen. Der nächste Schritt sei dann, auch im Hauptgebäude die Patientenzimmer zu renovieren und damit aufzuwerten. Niedergelassene Fachärzte werden im Neubau eine Zweitniederlassung haben. Zurzeit auf Eis liegen die Planungen für die Physikalische Therapie und Rehaabteilung: „Das Betriebskonzeot soll er noch entwickelt werden.“
Mitte 2008 wird auch die Neugestaltung der Notfall-Aufnahme im Hauptgebäude in Angriff genommen. Die interne Planung ist abgeschlossen. Madsen: „Dieser Bereich wird damit deutlich aufgewertet und der Ablauf in der Aufnahme für den Patienten verbessert.“
Die ursprünglich angesetzten Kosten von 7,5 Millionen Euro (davon 3,3 Millionen Euro Fördergelder) sind nicht mehr einzuhalten. Durch Änderungen während der Bauphase erhöht sich der Kostenrahmen um eine Millionen Euro.
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