Wermelskirchen: Schon bald eine neue Notfallaufnahme
zuletzt aktualisiert: 14.11.2008Wermelskirchen (RPO). Flüssig gehen die Bauarbeiten für die neue Notfallaufnahme im Krankenhaus voran. Zugleich läuft der Betrieb in der Interims-Ambulanz reibungslos weiter: Dies betonten gestern Krankenhausgeschäftsführer Christian Madsen und sein Stellvertreter Ralf Schmandt.
Auch die Leiterin der Notfallaufnahme, Ute Stricker, bestätigte: „Alles läuft toll, die Patienten sind zufrieden.“
Etwa sechs Monate Bauzeit
Während jetzt im Bereich der ehemaligen Ambulanz alles entkernt und neugebaut wird, ist für die Bauzeit von etwa einem halben Jahr die Interimsambulanz im gang vor der Röntgenabteilung eingerichtet worden. „Die Wege sind jetzt sogar kürzer, alles lässt sich besser organisieren, auch die Liegendanlieferung mit dem Krankenwagen funktioniert reibungslos“, freut sich Madsen.
Die mit etwa sechs Monaten veranschlagte Bauzeit könne sich nur durch einen besonders harten Winter hinauszögern, meinte Ralf Schmandt. Im Frühjahr werde das Krankenhaus dann aber über eine neue Notfallaufnahme verfügen, die auch den Anforderungen und Maßstäben moderner Häuser entsprechen, betonte er. Patienten für die Ambulanz werden dann nicht mehr an der Krankenhaus-Pforte „vorsortiert“, sondern gelangen sofort in die Zentrale Notfallannahme. Dort wird Fachpersonal tätig, das die Patienten dann entsprechend in die fünf Behandlungszimmer der Ambulanz weiterleitet. Zu diesem Räumen, die wesentlich größer sein werden als die Untersuchungszimmer in der vorherigen Notfallaufnahme, gehört auch ein Operationsraum für kleinere Soforteingriffe. Sechs bis sieben Mitarbeiter und die entsprechenden Ärzte werden auch weiterhin in der Ambulanz Dienst tun. Und für die Patienten gibt es dann endlich einen eigenen Warteraum, so dass sie nicht mehr im Flur sitzen müssen.
Die Genehmigung für den mit etwa 700 000 Euro vom Land geförderten Umbau hatte die Krankenhausgeschäftsführung im Oktober nach Überwindung einiger Hürden endlich bekommen. Insgesamt wird dort jetzt für eine Million Euro gebaut.
Zuvor waren bereits die Sprechzimmer der Chefärzte und Oberärzte aus der alten Ambulanz in den Neubau/Westflügel verlagert worden. Dort werden sie auch bleiben, um den Betrieb in der Ambulanz zu entzerren.
Nicht nur die bauliche, auch die sonstige Entwicklung des Krankenhauses ist laut Geschäftsführung gut. „Die Fallzahlen liegen deutlich höher als im Vorjahr. Der positive Trend setzt sich weiter fort“,freut sich Christian Madsen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



