Wermelskirchen: So geht Triathlon in Dhünn
VON KRISTINA DE GIORGI - zuletzt aktualisiert: 04.09.2006Wermelskirchen (RPO). Beim Laufen, Radfahren und „Eisschwimmen“ bewährten sich 30 Ironmen und Ironwomen in Dhünn.
Der CVJm lag mit seinem D(h)ünnathlon wieder einmal goldrichtig.Die Disziplinen
Rund 30 Teilnehmer befanden sich immer im aktiven Sportlerfeld, denn nicht jeder Teilnehmer bewies sich in allen Disziplinen. Den größten Zulauf hatte die Laufstrecke, auf das Fahrrad trauten sich nicht alle. Doch den Spaß im Wasserbecken ließ sich dann niemand entgehen. „Es kommen immer Neue dazu, es ist ein Riesenspaß,“ freute sich Heiko Scholz.
Sportlich zeigten sich die Dhünner an diesem Wochenende beim selbst ausgeschriebenen „Ironman der besonderen Art“. Zum zweiten „D(h)ünnathlon“ meldeten sich wieder große wie kleine Sportfans zum Laufen, Radfahren und Schwimmen. Ein kritischer Blick zum Himmel und die Sachlage war klar: Sonne, milde Temperaturen, beste Voraussetzungen also für sportliche Höchstleistung. Ein kurzer „Zehentest“ für das abschließende „Eisschwimmen“ ließen angenehme 20 Grad vermerken und stimmte die Beteiligten höchst zuversichtlich. Das Dhünner Freibad war der Start für die zehn Kilometer lange Laufstrecke durch Wald und über Feldwege, an der Dhünntalsperre vorbei bis zum Wanderparkplatz in Neuemühle.
Viel Spaß war mit dabei
Die Motivationen der (Hobby-) Sportler waren dabei ganz unterschiedlich: Eine junge Dame band kurzerhand ihren Hund an ihrem Gürtel fest, „Wenn ich nicht mehr kann, dann wird er mich schon ziehen“, lachte sie. Auch ein Handy, festgebunden am Handgelenk war zu sehen. Die simple Begründung: „Ich kann ohne Musik nicht laufen!“ Schließlich fiel der Startschuss, und die rund 30 Teilnehmer machten sich auf den Weg zum Wanderparkplatz. Die Fahrräder wurden indes in Anhängern zum Zielpunkt von Runde eins gebracht. Dann gab es die Option einer Fahrradstrecke über zehn und 20 Kilometer, die beide wieder am Freibad Dhünn endeten. Dort war der Sprung ins dann doch recht kühle Nass dran: 200 Meter Schwimmen, das härtet ab und machte die Teilnehmer schließlich zu echten „Ironmen und Ironwomen“. Es folgte ein ausgelassener Ausklang: Die Band des Ausrichters CVJM spielte fetzige Live-Musik, und einige Hartgesottene zeigten waghalsige Sprünge vom Drei-Meter-Brett: In voller Montur. Nicht selten war aber bei versuchten Salti und Kopfsprüngen ein Klatscher dabei. In voller Montur präsentierten sich auch die Extrembiker, die zum Abschluss eine feucht-fröhliche Show boten: Mit ihren Bikes ging es mit riesigem Anlauf über eine Rampe in hohem Bogen geradewegs ins Wasserbecken. Überschläge mit dem Bike und waghalsige Aktionen waren bei diesem Programm an der Tagesordnung.
Manchmal blieb den Zuschauern für einen kurzen Moment sogar der Atem aus, doch die Biker verstanden ihr Handwerk und wussten die Menge in begeistertes Staunen und Bangen zu versetzen. Ein sichtlicher Heidenspaß für alle Beteiligten. Auch wenn die mutigen Jungs sowohl anerkennendes Klatschen wie unverständliches Kopfschütteln bekamen.
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