Wermelskirchen: Start frei fürs Zentralabitur
zuletzt aktualisiert: 20.04.2009Wermelskirchen (RPO). Dienstag beginnen die ersten Prüfungen des diesjährigen Zentralabiturs in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt werden bis zum 8. Mai 145 Abiturienten in 15 schriftlichen Fächern am Gymnasium geprüft.
Die mündlichen Prüfungen erfolgen am 20. und 22. Mai. Wie die Zeit des Lernens verlief und wie man auch in arbeitsintensiven Zeiten einen kühlen Kopf bewahren kann, verriet Abiturientin Daniela Andert.
In welchen Fächern wirst Du Dein Abitur machen und wann hast Du begonnen zu lernen?
Daniela Ich habe die Leistungskurse Englisch und Pädagogik belegt, zudem mache ich in Mathematik und Deutsch meine Prüfungen. Die intensive Lernphase hat erst in den Osterferien begonnen. Da habe ich dann schon mal mehrere Stunden täglich gelernt, denn schließlich muss der gesamte Stoff der letzten zwei Jahre sitzen.
Lernst du nach einer bestimmten Struktur oder wie prägst Du Dir die Lerninhalte ein?
Daniela Wichtig für mich ist, dass ich meine Lerneinheiten nach den Fächern einteile. Das heißt, morgens lerne ich etwa Pädagogik und am Nachmittag Mathe. Würde ich die Fächer vermischen, wäre meine Konzentration nicht mehr so hoch. Zudem lerne ich sowohl alleine, als auch in Lerngruppen. Das hilft bei der Vertiefung der Lerninhalte.
Mit welchen Mitteln versuchst Du, auch mal auf andere Gedanken zu kommen?
Daniela In der Regel gehe ich in der Mittagszeit eine große Runde mit meinem Hund spazieren. So kann ich schon einmal gut meine Gedanken sortieren. Zudem treibe ich viel Sport, da kann man sich dann auch mal körperlich auspowern.
Wie wirst Du die Tage vor Deinen Prüfungen gestalten?
Daniela Vielleicht werde ich vormittags noch etwas lernen. Aber ab dem Nachmittag ist es sinnvoller, es ruhig angehen zu lassen. Und ich werde früh schlafen gehen.
Auf was freust Du Dich am meisten, wenn die Prüfungen vorbei sind?
Daniela Meine letzte schriftliche Prüfung ist am 30. April, also kann ich entspannt in den Mai feiern. Außerdem kann ich wieder etwas länger schlafen und einfach mal Fünfe gerade sein lassen.
Janina Lenz führte das Gespräch
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