Kommentar: Weniger Steuern und mehr Hilfe
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 25.09.2009Kommentar (RPO). Im Wahlkampf wurde es zwar von denjenigen, die sich dann als Verlierer herausstellten, abgestritten. Aber Wirtschaftsförderung und Bürgermeister haben's wohl doch richtig gemacht, wie auch das Beispiel Padre Tirem mit seiner Erfolgsgeschichte in Wermelskirchen jetzt wieder dokumentiert. Nicht zum ersten Mal hat sich ein Remscheider Unternehmer verärgert wegen der mangelhaften Wirtschaftsförderung dort abgewandt und in Wermelskirchen ein besseres Zuhause gefunden. Padre Tirem-Inhaber Martin Dreiner sagt dazu: "Wenn Wermelskirchen mehr Gewerbegebiete hätte, dann kämen noch mehr Firmen aus Remscheid und anderen Städten hierhin." Denn die Wermelskirchener Rechnung geht auf: Weniger Gewerbesteuer bei mehr Betreuung und Hilfe durch praxisnahe und unbürokratische Wirtschaftsförderung. Die Remscheider Rechnung aber, die Überlegung, die Gewerbesteuer zu erhöhen, wenn immer mehr Unternehmen abwandern, geht nicht nur nicht auf. Diese "Rechnung" stärkt sogar andere Städte wie Wermelskirchen, die eben besser rechnen können.
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