Wermelskirchen: WiW startet mit einer Berlin-Reise
VON GUNDHILD TILLMANNS - zuletzt aktualisiert: 14.07.2007Wermelskirchen (RPO). Nach langer Vorlaufzeit ist der Verein „Wermelskirchener Marketing – Wir in Wermelskirchen“, kurz WiW, nun gegründet worden. Für die Bürger als Erstes wahrnehmbar, startet die WiW aber ihre Aktivitäten nun mit einer Berlin-Reise, die von Heinrich Niehaves geleitet wird. Er gehört zu den Initiatoren der WiW, deren Hauptsatzungsziel im Stadtmarekting liegt. Niehaves gibt denn auch zu: „Mit den eigentlichen Aufgaben der WiW hat die Berlin-Reise überhaupt nichts zu tun.“
Einladung von Wolfgang Bosbach
Es handele sich bei der Berlin-Reise vom 8. bis 10. Oktober um eine Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach. Dieser habe, wie alle Bundestagsabgeordneten, ein Kontingent von Reisen, mit denen er seinen Wahlkreis beglücken könne. „Die WiW haben wir nur als Träger für diese Reise gewählt, weil die WiW politisch neutral ist“, betont Niehaves. De facto habe Wolfgang Bosbach vorgehabt, „doch mal eine Einladung an seinen Wahlkreis nach Berlin aussprechen zu wollen“. „Dafür ist im nächsten Jahr die SPD an der Reihe“, kündigt Niehaves bereits an. Er habe sich bereits mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Jochen Bilstein in Verbindung gesetzt und angeregt, dass die SPD im nächsten Jahr eine Reise zu ihrem Europa-Abgeordneten nach Brüssel organisiere. „Wir wollen nicht mehr als ein bis zwei solcher Reisen im Jahr veranstalten“, betont Heinrich Niehaves und versichert, dass sich die WiW primär um ihre Aufgaben im Stadtmarketing kümmere: „Ich bekomme schon täglich Anrufe mit Fragen zur Wirtschaftsförderung. Wir bemühen uns um die Markt- und die Telegrafenpassage und wollen in Wermelskirchen etwas bewegen“, betont der WiW-Mitbegründer. Für die Berlin-Fahrt seien auch bereits die ersten Anmeldungen eingegangen: „Vorwiegend ältere Semester, die ich alle kenne“, freut sich Niehaves auf seinen hinlänglich bekannten „Fan-Club“ aus dem Haus der Begegnung. Bei der Reise handele es sich um „eine Luxusversion“ aus dem Kontingent des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, der die Gruppe natürlich auch im Bundestag empfangen werde. „Wir werden in einem guten Hotel wohnen und ein Kulturprogramm und natürlich eine Stadtführung geboten bekommen“, kündigt Heinrich Niehaves an.
Niehaves sorgt für den Gesang
Er hat die Berlin-Tour denn auch als „Studien- und Bildungsreise“ angekündigt. Doch er selbst werde lediglich als Begleiter mitfahren, sagt Niehaves und fügt schmunzelt hinzu: „„Ich werde bei der Hin- und Rückfahrt im Bus für den Gesang sorgen.“
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